Schule der getöteten Luise kehrt zum Unterricht zurück

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Blick auf das Schulzentrum des ermordeten Mädchens. Foto: Roberto Pfeil/dpa

FREUDENBERG. An der Schule der getöteten 12-jährigen Luise in Freudenberg bei Siegen (Nordrhein-Westfalen) sollen die Klassen an diesem Donnerstag allmählich zum Unterricht nach Stundenplan zurückkehren.

Drei Tage lang hatten sich Schüler und Lehrer nach der Tat Zeit für Gespräche und die Trauerarbeit genommen. Dieser Prozess sei auch noch lange nicht abgeschlossen, sagte der Sprecher der zuständigen Bezirksregierung Arnsberg, Christoph Söbbeler, am Mittwoch.

Trotzdem solle allmählich der Weg zurück zum normalen Schulbetrieb eingeschlagen werden. «Aber da besteht überhaupt kein Druck», betonte er. Wo Schülerinnen und Schüler noch den Wunsch nach Gesprächen hätten, stehe der reguläre Unterricht hinten an.

Psychologen und Fachleute der Bezirksregierung seien weiterhin an der Schule im Einsatz. Sie führten Einzelgespräche und unterstützen auch die Lehrer dabei, gute Gespräche mit ihren Klassen anzustoßen und auf die Emotionen der Schüler zu reagieren.

Die 12-jährige Luise war am Samstag mit zahlreichen Messerstichen umgebracht worden. Zwei 12- und 13-jährige Mädchen aus ihrem Bekanntenkreis haben die Tat gestanden.

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