Kaufhof: “Weiterer Untergang vorprogrammiert” – Trierer Grünen besorgt um weitere Zukunft

9
Muss der Standort Trier bald schließen?; Foto: Harald Tittel/dpa-Archiv

TRIER. Wie die Stadtratsfraktion von B90/Die Grünen mitteilt, reagiert diese zum einen erleichtert auf die Nachricht, dass vorerst beide Galeria Kaufhof Filialen in Trier erhalten bleiben, zum anderen aber auch besorgt, was die Zukunft der beiden Kaufhäuser in Trier betrifft. Hier fehle es an neuen Ideen, so die Grünen.

„Das alte Kaufhauskonzept ist tot. Wer Einzelhandelsfläche an diesen Standorten erhalten will – zumindest in Teilen – muss neue Wege gehen“, sagt Richard Leuckefeld, Stadtrat und Sprecher für Einzelhandelsfragen der Grünen Fraktion. Diese neuen Wege seien zurzeit im Galeria-Kauhof-Konzern noch nicht sichtbar.

Leuckefeld erinnert daran, dass in den drei Kaufhäusern in Trier einmal annähernd 1400 Menschen beschäftigt waren. Heute sind es in den beiden verbleibenden Häusern zusammen noch 150. Dieser radikale Abbau an Arbeitskräften und damit verbunden der Serviceleistungen sei mit ein Grund des Niedergangs der Kaufhäuser. Einhergehend damit war die Umwandlung der Kaufhauskonzerne von traditionellen Handelsunternehmen in die Besitzverhältnisse von Immobilienspekulanten ausschlaggebend. „Wenn nun angekündigt wird, dass von den 150 Stellen in Trier weitere abgebaut werden sollen“, so Leuckefeld, „ist das ein Zeichen dafür, dass der weitere Untergang vorprogrammiert ist.“

Neue Wege zu gehen, gelte auch für die Belebung des leerstehenden Karstadthauses, sagt Leuckefeld. „Eine Rückentwicklung zu einem Kaufhaus ist undenkbar.“ Dieses Objekt benötige dringend einen erfahrenen Projektentwickler. Der jetzige Besitzer „Demire“ sei lediglich ein Unternehmen das mit Immobilien handelt oder sie verwaltet. „Neue Ideen sind von dieser Seite nicht zu erwarten“, sagt Leuckefeld. „Das ist auch der Grund, warum es an dieser Stelle nicht weiter geht.“

(Quelle: Pressemeldung – B90/Grünen Stadtratsfraktion Trier)

Vorheriger ArtikelKinder töten Kinder – Experte: Luise seltener Ausnahmefall
Nächster ArtikelHeimauftritt gegen Aufsteiger: Gladiators Trier empfangen die ART Giants Düsseldorf

9 Kommentare

  1. Der neue Baudezernent kann ja eine Fahrradstraße zwischen beiden Kaufhof-Standorten bauen lassen, für die er 1400 Menschen beschäftigen kann. Dann klappt es auch sicherlich wieder mit dem Einzelhandel.
    Warum ist Ihr persönliches Einzelhandelskonzept denn gescheitert, Herr Leuckefeld? Falschen Projektentwickler gehabt?

  2. Dee Beitrag der Grünen zum Thema Einzelhandel in der Innenstadt in den letzten drei Jahren war: Dichtmachen/Lockdowns, Maskenpflicht unter freiem Himmel, teurere Parkplätze, weniger Parkplätze, Ausgangssperre, 2G, und immer hysterisches Geschrei nach noch mehr und noch härterem und noch längerem Lockdown.

    Jede Kritik an diesem linksgrünen Corona-Regime, dem härtesten der Welt, wurde abgebügelt, Kritiker als Schwurbler verächtlich gemacht oder als rechtsradikal diffamiert.

    Am Ende hat sich herausgestellt, dass alle Maßnahmen sinnlos waren. Es hat trotzdem jeder Corona gekriegt, mehrmals. Und das ist auch gut so, denn auf diesem Wege, über die Infektionen, ist die Bevölkerung resilient geworden.

    Mit ihren Dichtmach-Orgien haben die Grünen doch endgültig bewiesen, dass ihnen das Schicksal der Händler und der Beschäftigten sch…egal sind von heute bis morgen. Die Lockdowns waren der Grund dafür, dass unzählige Händler – wie Peek&Cloppenburg und eben auch die Galeria-Karstadt-Kaufhof – Insolvent geworden sind.

    Die Grünen sind Bürokraten, die von Staatsknete leben, und was sie wollen, ist noch mehr Bürokratie, damit noch viel mehr Grüne Amigos von Staatsknete leben können.

    Wenn man das nicht will, wenn man ein prosperierendes Wirtschaftsleben möchte, mit weniger Steuern und Abgaben, dann darf man nicht auf diese Leute hören und sie auch nicht wählen.

    • Guter Vorschlag. Dazu noch vielleicht Infostände für Gender-Neusprech und Geschlechtsumwandlung.
      Und natürlich CO2 Bekämpfung, sowie Mehlwürmer- und Heimchenverkauf.

  3. Die Grünen müssen abgewählt werden! Es wird alles nur unerträglich für das “ Volk“ . Sie gehören ja nicht dazu….sind ja Häuptlinge und und Fachkräfte…und nach paar Jahren , wenn die Wirtschaft im Arsch ist freuen sie sich über ne fette Pension. Alleien der Unterchied Pension und Rente…würg

  4. Wenn die Wähler der Bundesrepublik, dem Bundesland und der Stadt bei den nächsten Wahlen nicht ganz den Verstand verlieren, wird es sich mit diesem links-grünen Intermezzo der durch Steuergeld alimentieren Schulabbrecher und Zivillebensversager für hoffentlich viele Jahre erledigt haben.

    • Die am häufigsten vertretene Berufsgruppe bei den Grünen-Wählern sind männliche, weibliche und exterrestische Lehrer. (wen wundert es, haben die doch tatsächlich meist ihr gesamtes Leben nur im Kindergarten und in der Schule verbracht. 🤣)

  5. Das ich nicht lache, der Herr Leuckefeld.
    Dieser Leukefeld der innerhalb der vierköpfigen „Realo-Gruppe“ aus Hügle, Schrecklinger, und Seidel die sozial sowie umweltschädliche Globus Ansiedlung auf der „Grünen Wiese“ final realisierten.
    Herr Leuckefeld um zu wissen, dass SIE (!!!) und die Grünen dadurch den Stadt- Exodus ausgelöst haben, braucht man kein Studium des Projektmanagement absolviert zu haben. Dazu reicht ein überregionaler Blick nach Idar- Oberstein.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.