TRIER/SAARBRÜCKEN/MAINZ. Hunderte Beschäftigte haben am Mittwoch in Rheinland-Pfalz und im Saarland ihre Arbeit in sozialen Einrichtungen niedergelegt.
Rund 800 Beschäftigte im Saarland hätten an den Warnstreiks teilgenommen, sagte Stefan Schorr von der Gewerkschaft Verdi. Auch in vielen rheinland-pfälzischen Städten blieben die Kindertagesstätten zu: Laut einer Verdi-Sprecherin beteiligten sich in Trier, Kaiserslautern, Ludwigshafen und Mainz insgesamt 2600 Angestellte.
«Die Warnstreiks sind planmäßig angelaufen, wir sehen eine große Beteiligung», sagte Schorr am Mittwochvormittag. Die Gewerkschaft Verdi hatte zu bundesweiten Warnstreiks der Tarifbeschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst aufgerufen. Am Mittwoch, dem internationalen Frauentag, sollte es nach Angaben der Gewerkschaft Demonstrationen und Kundgebungen von Streikenden unter anderem in Mainz, Ludwigshafen, Pirmasens sowie in Saarbrücken geben.
Betroffen waren viele kommunale Kitas, Jugendhäuser und andere soziale Einrichtungen. Auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hauswirtschaft, Küche und Therapie in diesen Betrieben waren dazu aufgefordert, sich an den Warnstreiks zu beteiligen. «Die Leute sind total verärgert über das Angebot der Arbeitgeber», sagte Schorr.
In den Verhandlungen fordert Verdi 10,5 Prozent mehr Einkommen, mindestens aber 500 Euro mehr im Monat. Von Arbeitgeberseite seien zwei Einmalprämien in Höhe von 1500 und 1000 Euro für diesen Oktober und Juni 2024 sowie eine Lohnerhöhung von drei Prozent angeboten worden.













