Ukraine-Abend in der Welschnonnenkirche: Literarisch-musikalische Reise nach Czernowitz

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Foto: Josef Still

TRIER. Ohne Bomben, Raketen und Panzer: Einen Ukraine-Abend als literarisch-musikalische Reise nach Czernowitz bieten Domorganist Josef Still (Trier) und Gerhard Luber (Würzburg) am Samstag, 11. März 2023, um 19 Uhr in der Trierer Welschnonnenkirche. Vor dem Ersten Weltkrieg gehörte Czernowitz zu Österreich-Ungarn und wurde wegen seines künstlerischen Ranges als „Wien des Osten“ bezeichnet.

Noch in der Zwischenkriegszeit blühten dort Literatur, Theater und Musik – Namen wie Rose Ausländer, Paul Celan oder Gregor von Rezzori legen Zeugnis davon ab. Nach dem Zweiten Weltkrieg endete zwar die deutschsprachige Kultur in der Stadt, doch bis heute ist Czernowitz ein Mittelpunkt des Geistes und der Kunst.

Gerhard Luber liest Texte aus den verschiedenen Zeiten der Stadt, Josef Still spielt an Cembalo und Orgel Musik aus Wien und weist so auf die enge Verbindung des westukrainischen Raumes mit dem mitteleuropäischen Kulturkreis hin. Der Eintritt zur Veranstaltung des Fördervereins Welschnonnenkirche Trier e.V. ist frei; Spenden werden erbeten zugunsten von Hilfslieferungen von Medikamenten und medizinischem Gerät in die Ukraine. (Quelle: Dommusik Trier)

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