Trier: Freude unter dem Weihnachtsbaum – Überraschungsbesuch für Johanniter-Kids

0
Der 18-jährige Flüchtlinge Valerii Zaika aus der Ukraine (rechts) freut sich mit Thomas Ehlenz von den Johannitern über den Bescherungs-Besuch von Hauck Aufhäuser Lampe-Betriebsratsvorsitzendem Ingo Repplinger (links) in seiner Wohngruppe in Waldrach. Foto: Johanniter

TRIER. Mit Privatspenden aus der Belegschaft haben Betriebrat und engagierte Mitarbeiter einer luxemburgischen Privatbank gleich in zwei Jugendwohngruppen der regionalen Johanniter für Freude unter dem Weihnachtsbaum gesorgt. Nachahmer jederzeit erwünscht!

Alle Welt schaut auf die Ukraine und möchte helfen. Auch der engagierte Betriebsrat der Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank Luxemburg hatte zum Jahreswechsel dafür mobil gemacht. „Im Advent haben wir uns aber auf letztes Jahr besonnen und wie wir den Kindern, die ohne ihre Eltern bei den Johannitern leben, individuelle Weihnachtswünsche erfüllen konnten“, erinnert sich Betriebsratsvorsitzender Ingo Repplinger an die leuchtenden Augen der Kinder, die er mit den Gaben hatte besuchen können. Mitglieder des Betriebsrates sowie verschiedener Abteilungen fassten daher den spontanen Entschluss, die Jugendlichen der Johanniter-Wohngruppe Waldrach, wo insbesondere minderjährige Flüchtlinge leben, zu unterstützen.

Bis kurz vor dem Heiligen Abend hatten die Bankmitarbeiter mit ihren Familien Geschenke gepackt und Päckchen verschönert: „Jede Hilfe gibt einem Kind das wichtige Gefühl von ‚Jemand ist für mich da‘. Das kann das ganze Leben beeinflussen“, findet Repplinger. Gleichzeitig erklärte sich seine Kollegin Mandy Lux-Kirschner bereit, gemeinsam mit ihrem Team sowie Spendern aus ihrem privaten Umfeld die jüngeren Kinder der Regelwohngruppe Trier-Tarforst auch wieder mit Herzenswünschen nach deren Wunschzetteln zu Weihnachten zu beschenken: „Diese Glücksmomente und Erinnerungen haben nach unserem Verständnis die Fähigkeit, einem Kind immer wieder Kraft für schwierige Momente zu geben“.

Der 18-jährige Valerii Zaika, der nach seiner Flucht aus der Ukraine bei den Johannitern in Waldrach lebt, nimmt die Geschenke mit dem stellvertretenden Einrichtungsleiter Thomas Ehlenz auch für seine 18 Mitbewohner entgegen und freut sich besonders, als Repplinger auch noch für ein paar Runden Kicker gegen ihn antritt. Die Kinder und Jugendlichen in den insgesamt drei Johanniter-Wohngruppen der Region sowie der ambulanten Hilfen, sind dankbar für jede Förderung – sei es zu Festen oder für Kurse, Ausflüge oder Vereinsmitgliedschaften im Alltag. Wer mehr zu den Gruppen wissen möchte, bitte an [email protected] mailen. (Quelle: Pressemitteilung der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Trier)

Vorheriger Artikel++ Aktuell: “Kleines Hochwasser” möglich – Rad- und Fußwege in Trier werden gesperrt! ++
Nächster ArtikelÖffentlichkeitsfahndung: Tankstelle mit vorgehaltener Schusswaffe ausgraubt

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.