Zoff mit Fahrgästen vorprogrammiert: Freie Wähler fordern Ende der Maskenpflicht im ÖPNV

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Foto: dpa/Symbolbild

MAINZ. Nachdem das Nachbarland Baden-Württemberg die Maskenpflicht im ÖPNV aufhebt, fordern die Freien Wähler im Landtag, dass Rheinland-Pfalz nachzieht. „Jetzt wird es Zeit! Wie lange noch will die rheinland-pfälzische Ampelregierung an der Maskenpflicht im ÖPNV festhalten“, fragt Patrick Kunz, Mobilitätssprecher der FREIE-WÄHLER-Landtagsfraktion, laut einer Pressemitteilung der Oppositionspartei.

In drei Bundesländern ist die Maskenpflicht im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bereits gefallen, jetzt ziehen inklusive mit Baden-Württemberg, dem Nachbarland von Rheinland-Pfalz, spätestens zum Beginn des nächsten Monats sechs weitere nach. Patrick Kunz hatte bereits Anfang Dezember die Unverhältnismäßigkeit der Maskenpflicht im ÖPNV kritisiert und mehr Eigenverantwortung gefordert.

„Die Isolationspflicht für Infizierte ist schon gefallen, jetzt muss mit der Aufhebung der Maskenpflicht im ÖPNV der nächste Schritt folgen“, sagte er. „Spätestens nachdem in Baden-Württemberg die Maskenpflicht fällt, müssen in Rheinland-Pfalz Mobilitätsministerin Katrin Eder und Gesundheitsminister Clemens Hoch endlich handeln und sich auch im Bund für das Wegfallen der derzeit noch bis 7. April herrschenden Maskenpflicht im Fernverkehr stark machen!“

Den zahlreichen Pendler zwischen den beiden Bundesländern sei es „nicht zuzumuten ein ‚Maske auf – Maske ab‘-Spiel zu betreiben“, so Kunz. Andernfalls sei „im ÖPNV Zoff mit den Fahrgästen vorprogrammiert, der zudem den Bediensteten die Arbeit unnötig erschwert.“ (Quelle: Pressemitteilung der Landtagsfraktion der Freien Wähler)

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