Netzagentur-Chef alarmiert: Kommt jetzt die Gas-Mangellage?

0
Foto: Czarek Sokolowski/dpa/Symbolbild

BONN. Die Bundesnetzagentur fordert Bürgerinnen und Bürger auf, ihre Sparanstrengungen beim Gasverbrauch zu steigern, wie der Nachrichtensender n-tv auf seiner Internetseite berichtet. Aufgrund der Wetteraussichten für die nächsten Tage zeigte Behördenchef Klaus Müller sich beunruhigt.

Die Gasspeicher seinen mit einem Stand von 95% besser gefüllt denn je, erklärte Müller laut n-tv gegenüber dem Berliner Tagesspiegel. Auch sei das Land jetzt deutlich besser vorbereitet als im Sommer, da „jetzt Gas aus verschiedenen Quellen“ bezogen werde und „bald drei Terminals für Flüssiggas“ zur Verfügung stünden.

Dennoch lägen die Einsparungen gegenwärtig nur bei 13%, so der Behördenleiter. Sein Haus hält Einsparungen von 20% für nötig. Angesichts der für die kommenden Tage angekündigten Kälte sei es daher erforderlich, „dass wir mit den Sparanstrengungen nicht nachlassen und den ganzen Winter durchhalten“, mahnte Müller.

Auch der stellvertretende CDU-Vorsitzende Andreas Jung warnte vor einer möglichen Gas-Mangellage und forderte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) auf, die Bevölkerung zum Energiesparen aufzurufen. (Quelle: n-tv)

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.