Krankenkasse: Niedrige Impfquote bei Kindern und Jugendlichen im Land

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Ein Mädchen bekommt nach der Corona-Schutzimpfung ein Pflaster. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

MAINZ. In Rheinland-Pfalz sind vergleichsweise wenige Kinder und Jugendliche geimpft. Mit einem Anteil von 29,6 Prozent liegt das Land im bundesweiten Vergleich auf dem drittletzten Platz, wie sich aus dem rheinland-pfälzischen Kinder- und Jugendreport der DAK-Gesundheit ergibt.

Seit Beginn der Corona-Pandemie ist die Zahl der geimpften Kinder und Jugendlichen um zwölf Prozent gesunken. «Nicht erst seit der Pandemie geht der Anteil der Impfungen bei Kindern und Jugendlichen zurück – dieser negative Trend hat sich jetzt allerdings verstärkt», sagte der Leiter der DAK-Landesvertretung in Rheinland-Pfalz, Rainer Lange.

Auffällig ist den Angaben zufolge der Rückgang bei Impfungen gegen Diphtherie, Keuchhusten, Tetanus und Kinderlähmung (minus 29 Prozent) sowie bei HPV-Erstimpfungen zur Krebsvorsorge (minus 31 Prozent). Für die repräsentative Analyse wurden Behandlungsdaten von Jungen und Mädchen im Alter bis 17 Jahren wissenschaftlich untersucht und mit der Situation vor der Pandemie verglichen. (dpa)

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2 Kommentare

  1. HPV Impfung braucht kein Mensch.

    Und wenn die Kinder nicht gegen Corona geimpft sind, haben sie grosse Chancen, ihren 30. Geburtstag zu erleben.

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