Aktuell: Paukenschlag im Bankwesen – Volksbank Trier schliesst weitere Filialen in der Region

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Zum 30. September 2022, werden in der Region Trier fünf Filialen der Volksbank Trier geschlossen; Symbolbild; Foto: dpa

TRIER. Paukenschlag im Bankwesen der Region Trier: Der Abbau der Bankfilialen in der Region Trier, insbesondere in kleineren Ortsteilen und Ortschaften, schreitet weiter voran. Wie die Volksbank Trier auf lokalo.de-Nachfrage mitteilt, werden zum 30. September Veränderungen auf zahlreiche Volksbank-Kundinnen und -Kunden zukommen.So werden gleich in fünf Ortschaften der Region Trier die Filialen geschlossen – einen persönlichen Service durch einen Mitarbeiter im Ort selbst wird es dann nicht mehr geben.

Geschlossen werden zum kommenden Freitag, 30. September, die Filialen in Föhren und Longuich, in Pluwig, Konz-Oberemmel und in St. Matthias. Die Filiale in Tawern wurde ebenfalls in diesem Jahr geschlossen. Kundinnen und Kunden die zuvor in ihrer Bankfiliale einen Berater und Ansprechpartner vorfanden, müssen nun zusätzliche Wege auf sich nehmen.

Volksbank Trier dünnt Filialnetz weiter aus

Die Filialen in Föhren und Longuich werden demnach künftig durch das “Beratungszentrum Schweich”, die Filiale Pluwig in das “Beratungszentrum Trier-Tarforst”, die Filiale Konz-Oberemmel ins “Beratungszentrum Konz” und die Filiale Trier- St. Matthias durch das Beratungszentrum Trier-Euren betreut, wie die Volksbank mitteilt.

Allein im vergangenen Jahr sank die Zahl der Bankfilialen bundesweit um ein Zehntel. Begründet wird dies meist mit einem geänderten Kundenverhalten – dieses werde digitaler und ortsunabhängiger. Dies trifft auf eine Vielzahl von Kundinnen und Kunden zu, vor allem aber für ältere Menschen in ländlichen Regionen wird dies jedoch immer mehr zum Problem.

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3 Kommentare

  1. Ach herrje VoBa, hättet Ihr euch mal besser von McKinsey beraten lassen, die können nämlich “seltsamerweise” in die Zukunft sehen. Dann hättet Ihr Aktien von Rheinmetall, Uniper usw. zum passenden Zeitpunkt gehandelt, bis die Schwarte kracht bzw. bis der Leitzins wieder steigt. Dann würdet auch Ihr jetzt an den hohen Energiepreisen mitverdienen.

    Der Herbst hat aber erst angefangen, heute: Heger-Gruppe in Südost-RLP (130 Mitarbeiter) insolvent.

  2. Das ist kein Paukenschlag sondern lediglich die jetzt für immer mehr Menschen wahrnehmbare Realität, dass unser bislang gekanntes Geld- Finanzsystem den Bach runtergeht. Wer sich enfach einmal nüchtern mit unserem Finanz/Währungssystem beschäftigt hat, für sind Meldungen dieser Art kein Paukenschlag, sondern die logische Fortsetzung eines seit Jahren ablaufenden Prozesses der Destabilisierung und Deindustrialisierung unseres Landes. Sozusagen ein Morgentau Plan in moderner Form.

    Neben der Kriegstreiberei durch die Politik wird durch künstlich herbeigeführte Energieverknappung und von der Regierung verursachte Energieverteuerung ( 2/3 des aktuellen weltweit höchsten Strompreises resultiert aus Abgaben/Steuern etc.) unser Gesellschaftssystem von einflussreichen interessierten Kräften wie beispielsweise den weltweit führenden Konzernen an die Wand gefahren. Der “Great Reset” wird immer deutlicher wahrnehmbar, man muss das Buch einfach nur einmal gelesen haben.

    Es wird bald überhaupt keine Banken wie Sparkassen, Volksbanken, etc. mehr geben, lediglich eine digital geführte Zentralbank. Was daraus resultieren wird, kann man hier nicht in wenigen Sätzen beschreiben. Den positive Aspekt der aktuellen Entwicklung mit den abstrusen Aussagen der Politik sehe ich darin, dass immer mehr Menschen offen vor Augen geführt bekommen, dass hier etwas gewaltig schiefläuft.

  3. Ja, wir leben im Zeitenwandel, dieser wird noch beschleunigt durch die Laiengruppe in Berlin. Macht mir alles nichts aus, bin zeitlos, kann kommen was will!

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