Trier: Festival Stadtlesen – Domfreihof wird Open Air-Lesewohnzimmer

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Foto: StadtLesen

TRIER. Über 3000 Bücher, ein traumhaftes Open Air-Lesewohnzimmer auf dem Domfreihof mit Sitzsäcken und Hängematten und vielfältige Lesungen regionaler Autorinnen und Autoren auf der Bühne erwarten die Gäste beim Stadtlesen vom 7. bis 10. Juli, wie die Stadt Trier mitteilt. Das städtische Bildungs- und Medienzentrum hat mit mehreren Partnern ein abwechslungsreiches und kurzweiliges Programm für das Festival auf die Beine gestellt. Hierbei wird auch der kürzlich aufgebaute Gropius-Pavillon in Abstimmung mit dem Amt für Stadtkultur und Denkmalschutz einbezogen. Als weiterer „Lesestandort“ stehen dort beim Stadtlesen aktuelle Zeitschriften und der Trierische Volksfreund für die Besucher im Rahmen der neuen Reihe „Gropius Kultur“ zur Verfügung.

Das Festivalprogramm startet am Donnerstag im Beisein von OB Wolfram Leibe um 18.45 Uhr mit der traditionellen Eröffnungslesung. Der Theater- und Fernsehschauspieler Stefan Rudolf liest aus „Die Unverhofften“ von Christoph Nußbaumeder. In diesem Roman erzählt der preisgekrönte Dramatiker eine packende Familiensaga über vier Generationen. Der Freitag ist beim Stadtlesen, das in Zusammenarbeit mit der Innovationswerkstatt Österreich stattfindet, der Integrationslesetag: Kinder und Jugendliche von Trierer Schulen treten ab 9.30 Uhr auf der Bühne auf.

Am Abend liest Frank Meyer ab 18.30 Uhr aus seinem neuen Buch „Vom Ende der Bundeskegelbahn“ und Auszüge seiner Trier-Kolumnen. Der Samstag startet um 12.30 Uhr mit der Jugendlesung „Hannes. Der Junge, der zum Räuber wurde“ mit Autorin Ina Trouet. Ebenfalls am Samstag findet ein Poetry-Workshop für Jugendliche von 13 bis 16 mit Bas Böttcher, Mitgründer der deutschsprachigen Poetry-Slam-Szene, statt. Ergebnisse werden ab 18 Uhr präsentiert. Der Sonntag steht im Zeichen der Familien und lädt zum Entspannen und Lesen auf dem Domfreihof ein. Um 14 Uhr ist zum Finale die Preisträgerlesung des Dieter-Lintz-Schreibwettbewerbs geplant.

Die Stadtbücherei veranstaltet am Donnerstag, 7. Juli, 15 bis 19 Uhr, einen Bücherflohmarkt. Zudem ist sie zum Lesesommer-Start auch am Sonntag ab 10 Uhr geöffnet. Von Donnerstag bis Samstag sensibilisieren das Grundbildungsprojekt „Knotenpunkte“ und die Selbsthilfegruppe „Wortsalat“ an ihren Info-Ständen zu Problemen durch unzureichende Lese- und Schreibkenntnisse. Auch der „Kleine Forsche“-Raum beteiligt sich mit einem eigenen Programm.

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