Drei neue Windkraftanlagen in Pellingen offiziell eingeweiht

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Foto: Verbandsgemeindeverwaltung Konz

PELLINGEN. In Betrieb sind sie schon seit dem vergangenen Jahr – wegen Corona konnten die drei neuen Windkraftanlagen in Pellingen (Verbandsgemeinde Konz) jedoch erst jetzt offiziell eingeweiht werden.

Bei der Veranstaltung wies Bürgermeister Joachim Weber auf den langen Weg hin, der gegangen werden musste bis diese Windräder gebaut werden konnten. Denn bereits im Oktober 2014 hatte der Verbandsgemeinderat bei der Teilfortschreibung des Flächennutzungsplans Kriterien für die Windkraft in der VG Konz beschlossen.

Aufgrund einer Änderung der Vorgaben für Windkraft von Seiten des Landes, mussten die Pläne aber kurz vor dem Abschluss geändert werden, so dass die endgültigen Beschlüsse erst Ende 2017 gefasst werden konnten. Zwei Jahre später wurden die Windkraftanlagen in Pellingen dann genehmigt und im Jahr darauf startete der Bau.

Bürgermeister Weber dankte den Mitgliedern des Verbandsgemeinderates, die zur Einweihung gekommen waren und lobte natürlich auch die Zusammenarbeit mit der Ortsgemeinde Pellingen sowie der WEAG Power GmbH & Co. KG, die seit Beginn der Planungen ihr Know-How aus 20 Jahren Erfahrung mitbrachte.

Lutz Gubernator von der WEAG gab den Dank zurück und nahm die Anwesenden ebenfalls mit auf eine Zeitreise: zunächst in den Sommer 2020, als bei den archäologischen Grabungsarbeiten auf dem Gelände Funde aus der vorrömischen Zeit und Holzkohlereste 9000 v. Chr ans Tageslicht kamen. Dann erinnerte er an den spektakulären Transport der Rotoren für die Anlagen durch Zerf im vergangenen Sommer.

Außerdem rechnete der Unternehmensgründer Lutz Gubernator vor: Die drei neuen Windkraftanlagen erzeugen bilanziell mehr Strom als alle Privatpersonen der Verbandsgemeinde Konz zuhause verbrauchen. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag für die Versorgung der Region mit erneuerbaren Energien.

Und zum Schluss gab’s noch einen tieferen Einblick in die Funktionsweise der Windräder.

Blick ins Innere einer neuen Windkraftanlage in Pellingen. Foto: Verbandsgemeindeverwaltung Konz
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1 KOMMENTAR

  1. Nur ein kleiner Hinweis an alle Traumtänzer.

    Bis sich diese Windräder amortisiert haben, läuft viel Wasser
    die Mosel runter.

    Wo sollen die Ressourcen zum Bau von Windkraftanlagen und
    Solartechnik herkommen, wenn Putin den Gashahn zudreht ?

    Eventuell erklärt sich ja eine Hundertschaft der grünen Phantasten
    bereit, eine extra Runde in die Pedale ihrer Fahrräder zu treten,
    um die hierfür notwendige Energie, abgesehen vom Material…,
    zu erzeugen….

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