Trierer Landesausstellung: Kulturstiftung der Sparkasse fördert Kulturprogramm mit 100.000 Euro

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Kulturdezernent Markus Nöhl (2. v. l.) und die Leiterin des Amts für Stadtkultur, Elvira Classen, erhalten im Stadtmuseum vom Sparkassenvorstand, bestehend aus Dr. Peter Späth (Mitte), Martin Grünen (2. v. r.) und André Polrolniczak (r.), einen symbolischen Scheck.

TRIER. In wenigen Tagen startet die große Landesausstellung zum Untergang des römischen Reiches in den drei großen Trierer Museen. Umrandet wird die große Kulturschau mit einem vielfältigen Rahmenprogramm der freien Kulturszene Triers.

Insgesamt 25 Projekte von 22 Initiativen, Vereinen und Einrichtungen werden möglich – auch mit der Unterstützung der Kulturstiftung der Sparkasse Trier, die das Rahmenprogramm mit 100.000 Euro fördert.

Dr. Peter Späth, Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse Trier, erläutert: „Es ist uns ein großes Anliegen, die Kultur in Trier und im Landkreis Trier-Saarburg zu fördern. Die Landesausstellung ist ein Highlight für unsere Region. Insgesamt unterstützt die Sparkasse Trier sowie ihre Stiftungen die Landesausstellung und das Rahmenprogramm mit 175.000 Euro.

Sehr am Herzen liegt uns dabei, junge Menschen an die Kultur heranzuführen und sie zugänglich zu machen. Mit 25.000 Euro ermöglichen wir daher Schulklassen, kostenfrei die Museen zu besuchen.“

Kulturdezernent Markus Nöhl betont: „Es ist die große Stärke der Trierer Landesausstellung, dass neben den Ausstellungen in den Museen auch die Kulturszene Triers einen gewichtigen Beitrag leistet. Die Beiträge aus der freien Szene bringen neue Impulse und Sichtweisen, führen Fragestellungen in unsere heutige Zeit. Das bereichert die Landesausstellung sehr. Wir sind der Kulturstiftung der Sparkasse Trier sehr dankbar. Durch ihre großzügige Förderung wird das vielfältige und bunte Programm erst möglich.“

Zum Rahmenprogramm gehört eine Schau in der Tufa mit Fotos von Alea Horst, die in Afghanistan und anderen Regionen, in denen der Untergang von Menschlichkeit aktuell zu spüren ist, unterwegs war. Diese Ausstellung wird ebenso wie das Projekt „Mediterraneo“ der Europäischen Kunstakademie auch in den Trierer Straßen präsent sein. Dass das Thema Untergang auch von der heiteren Seite betrachtet werden kann, zeigen das Theaterstück „Das ist das Ende“ von der Schmit-Z-Family, die szenische Lesung „Römerzoores on Äbbelbaamstje“ mit Helmut Leiendecker und die Open Air-Aufführung des Monty-Python-Films „Das Leben des Brian“. Das Theater Trier plant für September eine eigene Schauspiel-Produktion unter dem Arbeitstitel „Untergänge“. Eine ungewöhnliche Perspektive verspricht das Projekt „Futura X12“: Wie blicken die Menschen des Jahres 4022 anhand einer fiktiven Ausgrabungsstätte auf die untergegangene Stadt Trier? Gleichzeitig zum Start der großen Landesausstellung eröffnet die Wissenschaftliche Stadtbibliothek der Stadt Trier in der eigenen Schatzkammer die Begleitausstellung „Das Fortwirken Roms in der Bildungsgeschichte des Mittelalters“. Mit kostbaren Handschriften und frühen Drucken aus dem Mittelalter wird dargestellt, wie stark das Altertum in der mittelalterlichen Gelehrsamkeit fortwirkte.

Neben der Kulturstiftung der Sparkasse Trier fördern auch die Stadt Trier sowie die Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur und die Lotto-Stiftung das Kulturprogramm, das vom Amt für Stadtkultur und Denkmalschutz koordiniert wird.

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