ECHTERNACH. Nach zwei Jahren Corona-Pause kann in der luxemburgischen Abteistadt Echternach wieder gesprungen werden. Am heutigen Dienstag nach Pfingsten werden rund 10.000 Teilnehmer zur berühmten Echternacher Springprozession erwartet.
Einer rund 1000-jährigen Tradition gemäß bewegen sich die Gläubigen zu polkaartigen Melodien mit seitlichen Sprüngen – mal nach links, mal nach rechts – durch die Echternacher Innenstadt zur Basilika. Dort befindet sich das Grab des Heiligen Willibrod, eines angelsächsischen Missionars aus dem 8. Jahrhundert.
Die Echternacher Springprozession gehört zum immateriellen Weltkulturerbe der UNESCO, ist für Luxemburg identitätsbildend und zieht auch viele Pilger aus dem Bistum Trier an. Im Rahmen der konsequenten Trennung von Staat und Religion hatte die luxemburgische Regierung die bisherige Regelung, nach der der Pfingstdienstag immer schulfrei war, vor drei Jahren allerdings abgeschafft.















