Landesjubiläum: Barley würdigt Rheinland-Pfalz als europäisches Bundesland

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Katarina Barley (SPD), Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

MAINZ. Als das «vielleicht europäischste Bundesland» hat die Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, Katarina Barley, ihr Heimatbundesland Rheinland-Pfalz gewürdigt.

«So wie in den letzten 75 Jahren aus dem Bindestrich-Bundesland ein Ort geworden ist, mit dem sich die Bevölkerung identifiziert, ist aus der Europäischen Union eine Gemeinschaft geworden, zu der sich die Menschen zugehörig fühlen», sagte die SPD-Politikerin am Mittwoch bei einem Festakt zum Landesjubiläum im Mainzer Staatstheater.

Die mit dem Angriffskrieg des russischen Präsidenten Wladimir Putins auf die Ukraine begonnene Zeitenwende helfe, neu auf die Europäische Union zu schauen, sagte Barley. «Nachdem es für einige Zeit so aussah, als wäre das Friedensprojekt EU in Gefahr, sehen wir die Union in neuer Stärke und Einigkeit.» In nie gesehenem Tempo habe die EU nicht nur Hilfsgelder, sondern auch Sanktionspakete gegen Russland und sogar Waffenlieferungen an die Ukraine beschlossen. Gleichzeitig wollten immer mehr Länder EU-Mitglied werden, neben der Ukraine auch Moldawien und Georgien. Und die Bürgerinnen und Bürger Europas wünschten sich auch wieder mehr Europa.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) drückte der Ukraine die tiefe Verbundenheit ihres Bundeslandes aus. Sie lobte die Vielfalt von Rheinland-Pfalz als seine besondere Stärke. Dreyer und Landtagspräsident Hendrik Hering betonten, sie blickten mit Zuversicht in die Zukunft. «Die Gestaltungsmöglichkeiten waren noch nie so groß wie jetzt», sagte Hering.

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2 KOMMENTARE

  1. «Die Gestaltungsmöglichkeiten waren noch nie so groß wie jetzt», sagte Hering.
    Wie kann man solch einen Stuss verzapfen?
    Drei Dummschwätzende (sic!) versuchen sich in ihrer Lieblingsdisziplin zu toppen.
    Wer hat uns verraten? – Sozialdemokraten!

  2. Leider müssen wir uns in RP die Dummschwätzerei von Dreyer und Hering zu oft anhören und jetzt auch noch Barley, die RP aufgrund ihrer “überragenden” Qualifikation von einem Posten in den Nächsten geschoben wurde und letztendlich bei der EU geparkt wurde. Also Kathi, Gehalt kassieren und endlich Schnauze halten, es ja doch nichts Vernünftiges raus.

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