Trier: Polizeipräsident Durben bedankt sich mit Konzert bei 400 Menschen aus der Region

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Foto: Polizeipräsidium Trier

TRIER. “Mit diesem Konzert möchten wir uns als Polizei Trier bei Ihnen, den Menschen aus der Region, für die langjährige Unterstützung und Ihr Vertrauen in unsere Arbeit bedanken.

Gleichzeitig wollen wir damit ein Zeichen setzen für Frieden, Freiheit und Menschenwürde, die für uns selbstverständlich zu sein schien – die Realität in Europa und der Welt vermittelt uns jedoch ein anderes Bild.” Mit diesen Worten begrüßte Polizeipräsident Friedel Durben annähernd 400 Bürgerinnen und Bürger zum Danke-Konzert des Polizeipräsidiums Trier im Trierer Dom am Donnerstag-Abend.

Zuvor hatte Weihbischof Peters die Zuhörer in seiner Eigenschaft als Domprobst und Hausherr willkommen geheißen.

Das Konzert, das seit vielen Jahren traditionell als Adventskonzert im Dezember stattfindet, musste Pandemie bedingt in den letzten beiden Jahren ausfallen. Dem Polizeipräsidenten war es jedoch ein persönliches Anliegen, die Botschaften des Dankes und der demokratischen Grundwerte in diesen musikalischen Rahmen einzubetten und am gestrigen Abend nachzuholen.

Musikalisch gestaltet wurde das Konzert durch das Landespolizeiorchester unter der Leitung ihres Chefdirigenten, Stefan Grefig, sowie den Domorganisten Josef Still an der Orgel. Polizeiseelsorger Hubertus Kesselheim rundete das Programm mit Wortbeiträgen und Impulsen, die zum Nachdenken und zur Reflexion einluden, ab.

Einer weiteren Tradition folgen bat Durben die Gäste des kostenlosen Konzerts um eine Spende für einen karitativen Zweck. In diesem Jahr möchte das Polizeipräsidium den Verein “Humanitäre Hilfe Trier e.V.” unterstützen. Der erst vor wenigen Wochen gegründete gemeinnützige Verein hat sich aufgrund der jüngsten Entwicklungen in Europa der Förderung humanitärer Hilfe für bedürftige Menschen, insbesondere politisch, rassisch oder religiös Verfolgter, Kriegsbeschädigter und Geflüchteter im In- und Ausland verschrieben.

Die Konzertbesucher honorierten die dargebotenen Musikstücke mit großen Beifall und stehenden Ovationen.

Und auch bei den Spenden hielten sich die Gäste nicht zurück. 3000 Euro kamen zusammen, um den Menschen in den Kriegsgebieten und den von dort Geflüchteten unmittelbare Hilfe zu leisten.

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