Tourismus barrierefrei und digital erleben: Fürderbescheid für Trierer Info-Zentrum übergeben

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Hier kommt das Geld an: Vor der Tourist-Info an der Porta Nigra übergibt Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt den Förderbescheid für das "Trierer Info-Zentrum an OB Wolfram Leibe sowie Romano Bonertz, Leiter Hochbauamt, Norbert Käthler, Geschäftsführer TTM, und Kulturdezernent Markus Nöhl (v. l.). Foto: Presseamt Trier

TRIER. Barrierefreiheit und Digitalisierung stehen im Fokus des Projekts „Trierer Info-Zentrum“. Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt hat am Freitag in Trier den Förderbescheid für das Projekt übergeben. Die Umsetzung soll bis zum 31. Dezember 2023 erfolgen.

Daniela Schmitt, Ministerin für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau übergab am Freitag den Förderbescheid in Höhe von 408.150 Euro aus dem Programm zur Förderung der touristischen Infrastruktur in den rheinland-pfälzsichen Kommunen vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie an den Trierer Dezernenten für Kultur, Tourismus und Weiterbildung, Markus Nöhl. Ministerin Daniela Schmitt: „Trier ist für den Tourismus in Rheinland-Pfalz ein Premiumstandort. Die moderne, digital gut aufgestellte und barrierefreie Tourist-Information wird dem Tourismus in der Stadt und der gesamten Region einen Schub geben und noch mehr Gäste anziehen. Die digitale Erlebnisreise durch das römische Trier mit Virtual Reality Animationen hat für mich Leuchtturm-Charakter. Das Projekt der Stadt Trier passt damit perfekt in die Ziele der Tourismusstrategie Rheinland-Pfalz und in den Schwerpunkt meines Hauses zur Stärkung der Innenstädte.“

Im Rahmen des Projekts „Trierer Info-Zentrum“ werden digitale sowie barrierefreie Angebote und Möglichkeiten im touristischen Bereich geschaffen. Dies eröffnet neue Perspektiven und ermöglicht es allen Besucherinnen und Besuchern, die Angebote ohne fremde Hilfe wahrzunehmen. Zertifiziert ist das Projekt nach den Kriterien des Deutschen Seminars für Tourismus (DSFT) Berlin e. V., welche die Zugänglichkeit und Nutzbarkeit von Einrichtungen und Angeboten beurteilen. Es gliedert sich in die drei Teilprojekte: Neugestaltung der Tourist-Information, Schaffen einer digitalen Erlebniswelt und Neubau einer zentral gelegenen öffentlichen Toilette.

Oberbürgermeister Wolfram Leibe bedankte sich für die erneut wichtige Unterstützung des Landes für ein zukunftsweisendes Projekt in der Stadt Trier. Kulturdezernent Markus Nöhl, sagt: „Trier ist eine Top-Adresse des Tourismus. Um unsere Gäste bestens willkommen zu heißen, brauchen wir eine Infrastruktur, die auf dem neuesten Stand der Zeit ist. Dank der umfangreichen Unterstützung des Landes können wir neue, sehr wichtige Projekte für die Tourismus-Stadt Trier starten. So investieren wir in die Digitalisierung, Barrierefreiheit und Serviceorientierung. Gerade nach den schwierigen Jahren der Corona-Pandemie sind diese Entwicklungen wichtig, um wieder die Gäste in unsere schöne Stadt zu bringen.“

Die Umgestaltung der Tourist-Information erfolgt auf digitaler sowie analoger Ebene. Dabei werden neue Zugänge zu touristischen Informationen für die gesamte Servicekette geschaffen. So wird unter anderem die Buchung von touristischen Leistungen erleichtert. Zusätzlich erhalten Besucherinnen und Besucher in einem Bereich zur Selbstinformation die Möglichkeit, eigenständig die gewünschten Informationen abzurufen. In andere Epochen Triers und deren Geschehnisse eintauchen können Touristinnen und Touristen künftig wiederum in der digitalen Erlebniswelt. In einer neuen Stadtführung erleben sie so beispielsweise historische Stätten gleichzeitig vor Ort und mittels virtueller Realität. Der ebenfalls aus dem Programm geförderte Bau einer barrierefreien öffentlichen Toilette in der Nähe der Porta Nigra erweitert das städtische Toilettennetz an einem zentralen touristischen Knotenpunkt.

Norbert Käthler, Leiter der Trier Tourismus und Marketing GmbH (TTM), freut sich sehr über die anstehende Umgestaltung: “Mit diesen Projekten machen wir Trier noch attraktiver. Mit inklusiveren und neuen digitalen Angeboten kann Trier im Tourismus bei unseren Gästen punkten.” Bei der Übergabe des Förderbescheids waren auch Patricia Ellendt-Scheer, Stellvertretende Leiterin der TTM sowie Caroline Baranowski, Abteilungsleiterin der Tourist-Info vor Ort sowie Romano Bonertz, Leiter des Hochbauamtes der Stadt Trier, das die Projekte umsetzen wird.

Die Mittel für das Projekt „Trierer Info-Zentrum“ stammen aus dem Programm zur Förderung der touristischen Infrastruktur in den rheinland-pfälzischen Kommunen vor dem Hintergrund der Folgen der Corona-Pandemie sowie dem Sondervermögen “Nachhaltige Bewältigung der Corona-Pandemie”. Das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz stellt diese in einer Höhe von insgesamt 408.150 Euro zur Verfügung. Die Zuwendung beträgt 85 Prozent der förderfähigen Gesamtausgaben.

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