Rückkehr von Matthias Maurer: Heimatgemeinde Oberthal plant “Welcome-back-Party”

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Ein großes Plakat wirbt für die Weltraummission des Astronauten M. Maurer. Foto: Oliver Dietze/dpa/Archivbild

OBERTHAL. Noch ist der deutsche Astronaut Matthias Maurer (52) nicht zurück auf der Erde. In seiner Heimatgemeinde Oberthal im Saarland hat man aber den Termin für seine «Welcome-back-Party» bereits klar gemacht: Am 14. August werde der Saarländer bei einer Feier am Bostalsee «offiziell in der Heimat zurück begrüßt», sagte der Sprecher im Organisationsteam der Gemeinde, Siegfried Hans, der Deutschen Presse-Agentur. Nach knapp sechs Monaten im All auf der Internationalen Raumstation (ISS) kehrt der Esa-Astronaut in den nächsten Tagen zur Erde zurück. Das Datum ist noch unklar.

Es sei wichtig, dass Maurer nun gesund auf der Erde wieder ankomme und sich erstmal ausreichend erholen könne, sagte der Oberthaler Bürgermeister Stephan Rausch. «Die letzten sechs Monate haben ihn sicher sehr angestrengt.» Die Gemeinde mit rund 4000 Einwohnern habe die Zeit über verfolgt, was er an Experimenten gemacht habe, sagte Rausch. Die Problematik des russischen Krieges gegen die Ukraine habe die Mission allerdings zuletzt belastet.

Dass es noch dauere, bis Maurer ins Saarland komme, hänge mit dessen Zeitplan zusammen, sagte Hans, der mit Maurer befreundet ist. Nach seiner Rückkehr auf der Erde werde er zunächst in Köln erwartet. Dann stünden eine Reihe von medizinischen Tests an und eine Reha, um seinen Körper zu akklimatisieren. Danach reise Maurer in die USA, um bei der Nasa über die Mission zu berichten, bevor er Mitte Juli zurück nach Deutschland komme, sagte Hans. (dpa)

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