Randalierer zerstören Plakate zum zweiten Jahrestag des Anschlags von Hanau

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Polizeiwagen
Foto: Marijan Murat/dpa/Symbolbild

SAARBRÜCKEN. Wie die Polizei mitteilt, fand am Samstag, 19.2., in der Reichsstraße in Saarbrücken eine Versammlung zum Gedenken des zweiten Jahrestages des Anschlags von Hanau statt, bei dem ein Rechtsextremist im Jahr 2020 neun Menschen getötet hatte.

Hierzu waren auch Plakate an Laternenmasten angebracht, die die Gesichter der Getöteten zeigten. Gegen 17.10 Uhr kam es zu einer Störung der Versammlung, indem sechs dieser Plakate beschädigt und von den Masten abgerissen wurden. Einer der beiden Tatverdächtigen zeigte zudem eine Fahne des Deutschen Kaiserreiches.

Die beiden Tatverdächtigen konnten von Einsatzkräften der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt angetroffen und ihre Identität festgestellt werden. Es handelte sich um einen 28-jährigen und einen 30-jährigen Mann, die der Fußballfanszene zuzurechnen sind. Gegen beide wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet.

Außerdem wird gegen den 28-Jährigen ein Ordnungswidrigkeitenverfahren betrieben. Das Zeigen der von ihm genutzten Fahne stellt zwar keine Straftat dar – eine Störung der öffentlichen Ordnung wird jedoch geprüft.

2 Kommentare

  1. Die öffentliche Ordnung könnte auch hergestellt werden, indem
    man den durch islamistisch motivierte Messemorde und Anschläge
    zum Opfer gefallenen Deutschen, auf Plakaten ein Gesicht gibt…

    • Wenn rechts & paranoid > Rechtsterrorist + rechtes Netzwerk.

      Wenn islamistisch & paranoid (oder auch nicht) > psychisch kranker Einzeltäter.

      Und die Welt ist wieder in Ordnung.

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