Novavax-Lieferung: Das Saarland muss warten

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Eine Ampulle mit dem Corona-Impfstoff des US-Herstellers Novavax steht auf einem Tisch. Foto: Alastair Grant/AP/dpa/Symbolbild

SAARBRÜCKEN. Der ursprünglich für diesen Samstag im Saarland geplante Beginn der Terminbuchungen für Corona-Impfungen mit dem Impfstoff des US-Herstellers Novavax verzögert sich. Nach Rückfrage beim Bundesgesundheitsministerium sei weiterhin unklar, wann der Impfstoff in welcher Menge im Saarland verfügbar ist, teilte das Gesundheitsministerium am Samstagabend in Saarbrücken mit.

Auch sei weiterhin offen, wie der Bund die Liefermengen zu Impfzentren und Ärzteschaft verteilen wird. «Wir stehen bereit und werden abhängig von der gelieferten Menge die Möglichkeit schaffen, einen Impftermin für eine Impfung mit Novavax zu erhalten», sagte Ministerin Monika Bachmann (CDU) laut Mitteilung. Die Anmeldung für eine Novavax-Impfung in einem Impfzentrum soll nach früheren Angaben der Regierung über das Impfportal des Landes erfolgen.

Die Ständige Impfkommission (Stiko) hatte sich am Donnerstag neben den bisherigen Covid-19-Impfstoffen für den Einsatz des Vakzins von Novavax für Menschen ab 18 ausgesprochen. Es soll zur Grundimmunisierung mit zwei Dosen im Abstand von mindestens drei Wochen bei volljährigen Menschen verwendet werden. Das Bundesgesundheitsministerium erwartet die erste Lieferung von 1,4 Millionen Dosen in der Woche ab dem 21. Februar.

Vor diesem Hintergrund und aufgrund der aktuellen Infektionslage empfahl die Ministerin, allen Saarländerinnen und Saarländern, nicht mit einer Impfung zu warten. «Die verfügbaren Impfstoffe sind sicher und wirksam und Impftermine sehr kurzfristig in den Impfzentren und Arztpraxen verfügbar.» (dpa)

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