768 Kilometer lang: Mega-Blitz über den USA

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Das Gewitter, bei dem der Mega-Blitz auftrat, über den US-Bundesstaaten Texas, Louisiana und Mississippi. Foto: dpa

GENF. Wie der Nachrichtensender n-tv berichtet, hat die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) der Vereinten Nationen mitgeteilt, dass am 29.4.2020 im Süden der USA der größte Blitz gemessen wurde, der je registriert wurde.

Mit einer Gesamtlänge von 768 Kilometern übertraf das Naturphänomen den zweitlängsten Blitz, der 2018 in Brasilien registriert wurde, um etwa 60 Kilometer. Ferner vermeldet die Organisation einen neuen Weltrekord für die Dauer eines Blitzes: Eine Entladung bei einem Gewitter über Argentinien und Uruguay hielt für 17,1 Sekunden an und übertraf damit den alten Rekord um 0,37 Sekunden.

Randall Cerveny von der WMO sprach von „außergewöhnlichen Rekorden“. Die Messtechnik zur Erfassung von Blitzen hat in den letzten Jahren durch den Einsatz von Satelliten bedeutende Fortschritte gemacht. Zugleich wies die WMO auf die große Gefahr hin, die von Blitzeinschlägen ausgehen kann. So starben in Ägypten 1994 469 Menschen, als ein Blitz in mehrere Öltanks einschlug.

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