Über Bundestrend: Pflege im Heim wird in Rheinland-Pfalz 130 Euro teurer

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Foto: dpa-Archiv

MAINZ. Die Zuzahlung für Pflegebedürftige im Heim in Rheinland-Pfalz ist um 130 Euro pro Monat gestiegen.

Das geht aus neuen Daten des Verbands der Ersatzkassen mit Stand vom 1. Januar hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen. Demnach liegt der Anteil bei 2264 Euro pro Monat – zu Beginn des Vorjahres lag er noch bei 2134 Euro.

Rheinland-Pfalz liegt damit über dem Bundestrend. Im bundesweiten Schnitt lag der Wert bei 2179 Euro pro Monat und damit 111 Euro mehr als im Vorjahr. Noch teurer sind demnach nur die Anteile für Heimbetreuung im Saarland, in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Die niedrigste finanzielle Belastung entsteht für Pflegebedürftige in Sachsen-Anhalt mit 1588 Euro im Monat.

In den Summen ist zum einen der Eigenanteil für die reine Pflege und Betreuung enthalten. Denn die Pflegeversicherung trägt – anders als die Krankenversicherung – nur einen Teil der Kosten. Für Heimbewohner kommen daneben aber noch Kosten für Unterkunft, Verpflegung und auch für Investitionen in den Einrichtungen dazu. Der Eigenanteil allein für die reine Pflege stieg in Rheinland-Pfalz auf 888 Euro, nachdem es zum 1. Januar 2021 noch 795 Euro gewesen waren.

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