Trierer Gladiatoren schlagen gleich zurück: Wichtiger Auswärtssieg gegen Vechta

Wichtiger Auswärtssieg zum Abschluss des Doppelspieltages. RÖMERSTROM Gladiators Trier schlagen RASTA Vechta mit 81:67. Bester Trierer war Enosch Wolf mit 20 Punkten und 17 Rebounds. Nächstes Auswärtsspiel am 22.01.2022 in Itzehoe.

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Symbolbild; Foto: dpa

TRIER. In seinem zweiten Spiel als Interimstrainer der RÖMERSTROM Gladiators schickte Pascal Heinrichs Garai Zeeb, Thomas Grün, Jonas Grof, Enosch Wolf und Austin Wiley als Starting Five auf das Parkett des RASTA-Dome in Vechta.

Die Gäste von der Mosel fanden gut in die Partie, erspielten sich einfache Abschlüsse in der Zone und hatten auch defensiv Zugriff auf die Hausherren, die sich weitestgehend auf ihre Klasse im Eins gegen Eins verließen. Zum Ende des ersten Viertels kamen die Trierer dann durch schnelles Umschalten in der Transition zu einfachen Punkten und gingen mit einer 22:16 Führung in die erste Viertelpause.

Auch der Start in das zweite Viertel verlief aus Trierer Sicht gut, man blieb defensiv fokussiert und brachte die Offensive der Rastaner oft ins Stottern. Die Big Men der Gladiators zogen viele Fouls unter dem Korb und erhöhten den Vorsprung der Moselstädter schnell auf 28:16. Vechta konnte nun mehrfach kurze Läufe starten und den Abstand wieder etwas verkürzen – am Ende der ersten Halbzeit stand es noch 39:33 für die Gladiatoren.

Das dritte Viertel begann auf beiden Seiten zerfahren, dennoch fand Trier weiterhin gute Lösungen ihre großen Spieler in Wurfpositionen zu bringen. Vechta blieb in der Offensive blass und ließ die Gladiatoren zwischenzeitlich auf 50:36 davonziehen (25. Spielminute). Zum Viertelende waren es dann Parker van Dyke und Thomas Grün, die mit drei schnellen Dreiern eine komfortable 63:43 Führung herstellten, mit der es in das entscheidende vierte Viertel ging.

Im letzten Spielabschnitt blieben die Rastaner offensiv ideenlos und unkonzentriert, was die Gladiatoren durch hellwache Defense bestrafen konnten. Fünf Minuten vor Ende der Partie fingen sich die Gastgeber etwas und zeigten kurz, dass man die Qualität des Kaders auch spät im Spiel nicht unterschätzen darf. Einige Unkonzentriertheiten auf Trierer Seite führten dazu, dass eine Minute vor Schluss nur noch zehn Punkte Vorsprung auf der Anzeigetafel standen (77:67). Letztlich gelang es den RÖMERSTROM Gladiators jedoch das Spiel souverän zu Ende zu bringen und fahren mit dem 81:67 Auswärtssieg nicht nur wichtige Punkte, sondern auch den direkten Vergleich gegen den Bundesligaabsteiger ein.

Pascal Heinrichs, Headcoach RÖMERSTROM Gladiators Trier: „Wir waren von Anfang an sehr diszipliniert. Im letzten Viertel ist uns das dann leider nicht mehr gelungen, aber bis dahin haben wir defensiv gut gearbeitet. Unsere Mannschaft ist jung, das hat man am Ende des Spiels etwas gesehen, aber da hatten wir dann unseren Leitwolf, der uns fast jeden Offensivrebound geholt hat. Ich bin sehr glücklich und erleichtert, dass wir das Spiel gewonnen haben“.

Für Trier spielten: Garai Zeeb (14 Punkte), Parker van Dyke (10), Enosch Wolf (20 / 17 Rebounds), Jonas Grof (8), Thomas Grün (5), Jonas Niedermanner (0), Jonathan Almstedt (3), Brody Clarke (10) und Austin Wiley (11 / 17 Rebounds).

Beste Werfer RASTA Vechta: Devin Searcy (11 Punkte), Preston Purifoy (10) und Joel-Sadu Aminu (9).

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