++ AKTUELL: Trier – Corona-Demo sorgt am Samstag erneut für Verkehrsbehinderungen ++

2
Foto: Thomas Schmidt

TRIER. Wie die Stadt Trier mitteilt, haben Corona-Maßnahmen-KritikerInnen für den kommenden Samstag, 15. Januar, zwischen 14 und 18 Uhr, wie schon vergangene Woche eine Kundgebung und einen Aufzug in Trier angemeldet.

Polizei und Stadtverwaltung gehen davon aus, dass erneut eine Teilnehmerzahl im unteren vierstelligen Bereich zu erwarten ist. Angemeldet ist zudem eine Gegendemonstration mit rund 100 Teilnehmenden. Für eine solche Zahl an Demonstrierenden gibt es keine genügend große Fläche, die eine Kundgebung unter Corona-Schutz-Gesichtspunkten in der Trierer City erlaubt. Die beiden Kundgebungen werden deshalb ab 14 Uhr erneut auf dem Parkplatz „In den Moselauen“, der anschließende Aufzug beider Gruppen erneut durch den Stadtteil Trier-Euren führen. Für Kundgebungen und Aufzüge gibt es Auflagen wie das Tragen von FFP-2- oder medizinischen Schutzmasken sowie das Einhalten von Abständen zwischen den Teilnehmenden.

Nach der Auftaktkundgebung wird es einen Aufzug durch den Stadtteil Trier-Euren geben, die Abschlusskundgebung findet wieder am Ausgangsort Parkplatz „In den Moselauen“ statt. Während des Aufzugs durch Euren kann es am Samstagnachmittag zu Verkehrsbehinderungen kommen. Die Route verläuft vom Parkplatz über die Luxemburger Straße, die Eisenbahnstraße, die Eurener Straße und Im Speyer wieder zurück auf den Parkplatz „In den Moselauen“.

Für den Zeitraum der Versammlungen am Samstag gilt auf dem gesamten Parkplatz „in den Moselauen“ ein absolutes Halteverbot. Die Stadt weist darauf hin, dass auch in unmittelbarer Nähe des Versammlungsortes keine größeren Parkmöglichkeiten bestehen und bittet Kundgebungsteilnehmer, dies bei der Anfahrt zum Versammlungsort zu berücksichtigen.

Keine Auswirkungen auf Impfzentrum zu befürchten

Wie schon in der vergangenen Woche werden Polizei und Stadtverwaltung dafür sorgen, dass der Betrieb im nahe gelegenen Impfzentrum Rheinland-Pfalz Trier störungsfrei ablaufen kann. Befürchtungen, die Demonstrationen am vergangenen Samstag würden zu einer größeren Zahl an Absagen im Impfzentrum führen, hatten sich nicht bestätigt. Am vergangenen Sonntag (ohne Kundgebung) gab es bei gleicher Zahl an Terminen eine vergleichbar hohe Anzahl nicht wahrgenommener Termine im Impfzentrum wie am Samstag, als die Kundgebung auf dem Parkplatz „In den Moselauen“ stattfand. Der Demonstrationszug der Corona-Maßnahmen-KritikerInnen wird an diesem Samstag erneut nicht am Impfzentrum vorbeigeführt. Der Parkplatz am Impfzentrum bleibt Besuchern des Impfzentrums vorbehalten. Wer mit dem Auto zur Impfung kommt, wird gebeten, die Terminbestätigung bereitzuhalten, da die Zufahrt zum Impfzentrum von der Luxemburger Straße aus kontrolliert wird. Die Polizei wird gemeinsam mit den städtischen Ordnungskräften für die Sicherheit der Menschen vor Ort sorgen.

Aufgabe der Polizei ist es, das Recht auf Versammlungsfreiheit zu schützen und dabei den Schutz der Menschen vor der Pandemie nicht aus dem Auge zu lassen. Deshalb werden die Einsatzkräfte bei Störungen konsequent einschreiten und auch die Einhaltung der Corona-Vorschriften ebenso konsequent überwachen.

(Stadt Trier)

Vorheriger ArtikelRegion: Frau sollte Wertsachen in Taschen legen – Echte Polizei fasst “falsche Polizeibeamte”
Nächster ArtikelA64: Polizei stoppt erneut völlig überladenen Holztransport

2 KOMMENTARE

  1. Spanien vergleicht Corona mit der Grippe. England pfeift auf Inzidenzen öffnet alles. In Dänemark entschuldigen sich Leitmedien für die Berichterstattung mit Fake-Zahlen der Regierung.
    Was ist los? Sind wir umgeben von Querdenker-Staaten oder Schwurbler-Nationen? (Impfverweigerer sind es ja bekanntlich nicht) Sollte man diese Staaten sanktionieren, mit Bußgeldern belegen oder gar auf die Einhaltung unserer schicken und liebgewonnenen Maßnahmen hin verklagen? Ich meine, die können doch nicht einfach so aussteigen. Das geht doch nicht, wo kommen wir denn da hin?

    • Wahrscheinlich vergleicht Spanien Corona mit der “Spanischen Grippe”. Beten Sie zu ihrem Gott dass es nicht mehr soweit kommt.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.