Trier: Tarifabschluss nach Warnstreik bei Heintz van Landewyck

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Foto: Bernd Wüstneck/dpa/Symbolbild

TRIER. Nach drei ergebnislosen Verhandlungsrunden und dem ersten Streik in der 100-jährigen Geschichte des Standorts Trier der Heintz van Landewyck GmbH hat die Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG) am 13. Januar 2022 einen erfolgreichen Tarifabschluss erzielt, wie die Gewerkschaft mitteilt.

Der neue Entgelttarifvertrag bringt den Beschäftigten des Tabakunternehmens am Standort Trier eine Steigerung ihrer Löhne und Gehälter von 2,8% ab dem 1. Januar 2022 und eine Corona-Prämie von 750,- Euro. Die Ausbildungsvergütungen steigen um 150,- Euro je Ausbildungsjahr.

Über 100 Beschäftigte beteiligten sich am Warnstreik im Dezember 2021 und richteten damit ihre Forderungen nochmals deutlich und mit Nachdruck an den Arbeitgeber. Das wurde von den Arbeitgebern wahrgenommen und führte zum Erfolg, bilanziert NGG-Verhandlungsführer Klaus Schu: „Der Zusammenhalt in der Belegschaft und die starke Beteiligung am Warnstreik haben uns in den Verhandlungen Rückenwind gegeben. Die Arbeitgeber haben letztlich verstanden, dass sie die Beschäftigten am Erfolg des überaus guten Geschäftsjahr 2021 angemessen beteiligen müssen. Das zeigt einmal mehr: Streik wirkt!“

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