Fachkräfteengpass Voraus – Landtagsabgeordnete Sven Teuber und Lars Rieger besuchen Education Hub

24
(von links nach rechts) Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung im Landkreis Trier-Saarburg GmbH, Reinhard Müller; David Dimmig, Leiter eduHub; Marc Reis, it-Leiter BNT; Lars Rieger, MdL; Dr. Michael Schäfer, Leiter BNT; Sven Teuber, MdL

TRIER. Am vergangenen Freitag, 7. Januar, besuchten Lars Rieger, MdL und Sven Teuber MdL den Education Hub (eduHub) am Balthasar-Neumann-Technikum in Trier. David Dimmig, Leiter eduHub stellte das Projekt den beiden Landtagsabgeordneten vor.

„Die aktuellen Zahlen zeigen uns, dass der Fachkräftemangel sich in Zukunft noch deutlicher auf dem Arbeitsmarkt darstellen wird. Mit dem Projekt eduHub wollen wir Unternehmen die Möglichkeit eröffnen, mit Fachkräften schon im Bildungsprozess zusammenzuarbeiten“, sagt der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung im Landkreis Trier- Saarburg GmbH, Reinhard Müller.

Die Implementierung des eduHubs ist ein gemeinsames Projekt des Balthasar-Neumann-Technikums Trier, der Wirtschaftsförderung im Landkreis Trier-Saarburg GmbH sowie dem Landkreis Trier-Saarburg. Seit knapp einem Jahr wurde mit der Umsetzung des Projektes und dem Ziel, dem Fachkräftemangel entgegenzutreten, begonnen. Viele Unternehmen, Schülerinnen und Schüler sowie Studenten sind bereits Teilnehmer am eduHub und einige Abschlussprojekte wurden bereits gestartet. Ein Einstieg auf dem Hub ist aber jederzeit über die Website www.eduhub-trier.de möglich.

„Der Ansatz des Education Hubs, AbsolventInnen und Unternehmen schon frühzeitig im Bildungsprozess zusammenzubringen und damit schon heute dem Fachkräfteengpass entgegenzuwirken, hat einen Vorbildcharakter über die Region hinaus“, sagt Sven Teuber über das Education Hub Projekt.

„Der Wettbewerb um Fachkräfte und Talente wird zunehmen, der Education Hub ist ein Baustein, um der Zuspitzung am Arbeitsmarkt gegenzusteuern“ resümiert Lars Rieger.

„Wir müssen diesem Fachkräfteengpass zusätzlich mit Angeboten im Bereich von Teilqualifikationen begegnen, der Bedarf und der Kampf um Arbeitskräfte wird sich in den nächsten Jahren verstärken“, sagt Schulleiter des BNTs Michael Schäfer.

Hinweis:
Online-Informationsveranstaltungen des Balthasar-Neumann-Technikums: Technisches Gymnasium am Mittwoch, 02. Februar 2022 – 18.00 Uhr Fachschule für Technik (Techniker) am Donnerstag, 10. Februar 2022, 18:00 Uhr

Vorheriger ArtikelSechs ältere Patienten – Erschreckende Details im Mordprozess gegen ehemaligen Krankenpfleger
Nächster Artikel++ Aktuell: Corona Stadt Trier und Landkreis – Deutlich steigende Fallzahlen – weiter Meldeverzug ++

24 KOMMENTARE

  1. Die Kosten der Ausbildung werden in Rheinland-Pfalz sozialisiert.
    Gibt es genaue Zahlen, wieviel Arbeitnehmer kostenintensiv in der Bundesrepublik ausgebildet wurden und dann später ihre Arbeit in dem Niedrigsteuerland Luxemburg vollziehen? Zum Beispiel eine Messung in den letzten 25 Jahren. Diese AN sorgen mit ihrer Arbeitskraft für Wohlfahrtsgewinne in Luxemburg, weil sie dort ihre komplette Einkommenssteuer sowie Sozialabgaben ableisten und Humankapital sind – Kosten wie zum Bespiel das Wohnen etc. etc. jedoch weiter auf der deutschen Seite sozialisieren.

    Deshalb halte ich nichts von solchen Programmen in der Großregion.
    Was wir in der Großregion brauchen, ist eine gewaltige Steuerreform. Damit sich die Arbeit in Deutschland wieder lohnt und Luxemburg ihren ‚War for Talents’ in Kombination mit der aggressivem Steuervermeidungspolitik nicht mehr auf Kosten der Bundesrepublik (wir Steuerzahler..) dermaßen erfolgreich ausführen kann.

    • Es sind übrigens nicht nur Fachleute die über die Grenze zum arbeiten fahren sondern auch unzählige Firmen die hier ihre Koffer gepackt haben und nach Luxemburg gingen ! In einem Land das einen mit Bestimmungen , Bürokratie, Steuern und wahnsinnigen Energiekosten erdrückt , geht man entweder pleite oder ins Ausland ! Eine Steuerreform alleine wird da kaum helfen die Fachkräfte hier zu halten . Die Luxemburger zahlen nämlich auch viel höhere Renten , mehr Kindergeld , haben 100% Lohnfortzahlung und kostenlosen Personentransport ! Dinge von denen man hier nur träumen kann .

      • Dieser Argumentation kann ich nachvollziehen.
        Dennoch es gibt die richtigen Instrumente, um die Wirtschaft zu stimulieren, den Kostendruck zu senken und das Steuersystem fair sowie ökologisch nachhaltig zu gestalten. Fraglich ist warum die deutsche Politik diese nicht anwendet.
        Liegt es an der Inkompetenz oder am Willen der Politiker?
        Die Politiker können doch nicht mit einer Pro-EU Einstellung zulassen, dass in der Bundesrepublik Jahr für Jahr Wohlfahrtsverluste eingefahren werden.

      • Mal abgesehen von Familienförderung, welche in Luxemburg noch GROSSGESCHRIEBEN wird – da lohnte sich, zumindest noch vor Jahren, ein kompletter Umzug nach Lxbg., mittlerweile sind die Immobilienpreise derart angestiegen – da können die Luxemburger nur müde lächeln, wenn hierzulande über „hohe Bauland-, u. Immobilienpreise“ gejammert wird…..
        Aber Deutschland verplempert lieber bundesdeutsche Euros in Auslands-, bzw. EU-Projekte – wie EZB, EU-Corona-Hilfsfonds, Asylschipperei, etc., etc. – statt der eigenen Bevölkerung und Industrie zu helfen, gehen Milliarden nach China und sonstwohin….

  2. Ist doch klar das der Rieger (CDU) und der Teuber (SPD) Lobbyarbeit weiter im Sinne von Luxemburg machen.
    Der eine war selbst Knecht der Finanzindustrie in der Steueroase Luxemburg. Der andere ist der Lakai von Malu Dreyer (SPD) und ihrem Mann Klaus Jensen (SPD) der OB a.D von trier und Honorarkunsul a.D. von LUXEMBURG.
    Was soll man da erwarten?
    Mit dem deutschen Michel kann man es doch machen.
    Gel liebe Leute!

  3. Die einzigen die hier in der Region etwas für den Arbeitsmarkt getan haben sind die Luxemburger, ohne das Großherzogtum wäre Trier eine kleine unbedeutende Behördenstadt mit vielleicht nur 50 000 Einwohner ohne Universität ,da man nicht genügend Arbeitsplätze insbesondere für Uniabsolventen hätte anbieten können.
    Wir sollten dankbar sein, denn es kommen sogar Menschen in unsere Region weil sie in Luxemburg Arbeit finden, man kauft sich ein Haus oder Wohnung auf der deutschen Seite, man kauft hier ein, der Handel würde nicht so florieren, man gibt sein in Luxemburg erarbeitetes Geld hier aus , davon profitieren viele.
    Luxemburg hat in der Grenzregion den Ausbau der Bahnstrecke mitfinanziert und ohne die CFL die auch Richtung Koblenz fährt wäre das Angebot im ÖPNV eher mager. Genau so wie die Autobahn, denn die A 64 wäre nie gebaut worden wenn es kein Luxemburg gäbe.
    Wer natürlich nur wegen Sprit ,Kaffee und Kippen zum einkaufen nach Luxemburg fährt, der hat wohl wenig Ahnung wie stark die Region vernetzt ist.
    Wer möchte wieder in der preußischen Rheinprovinz ,dem Armenhaus Preußens leben ? Ich ziehe die jetzige Situation vor.

    • …lassen Sie doch bitte diese Scheinargumentation.
      Genau das was Sie hier beschreiben, führt zu Verteilungskämpfen um günstiges Wohnen und Lohndumping für deutsche Arbeitnehmer.

      • Dann möchten Sie lieber dass hier nur Arbeitslose , Geringbeschäftigte und unqualifizierte Beschäftigte leben?
        Beschweren Sie sich bei den deutschen Politikern, nicht bei den Luxemburgern oder den Grenzgängern.

        • Genau die von Ihnen beschriebenen Gruppen werden hier bevorzugt eingestellt. Somit können Löhne und Gehälter so massiv gedrückt werden dass viele einen 2. Job brauchen um ihre Familien zu ernähren. Wenn Sie die Einkommen in der Region einmal vergleichen werden Sie verstehen warum so viele Fachkräfte nach Luxemburg abwandern.

      • Tja, da merkt man ja wirklich überdeutlich, wie der Neid aus jedem Buchstaben springt.
        Die Gehälter zwischen der BRD und Luxemburg sind ja nur marginal unterschiedlich, die Steuern und Sozialabgaben machen den grossen Unterschied!
        Trier profitiert doch von den guten Gehältern, welche die Pendler erarbeiten, denn das Einkommen wird doch hier, auf deutschem Boden investiert und ausgegeben. Ob nun für Immobilien, Bauprojekte, Lebensmittel, Autos, Bekleidung, EINFACH ALLES, ausser den Lohnsteuern und Sozialabgaben. Sonst würden viele Häuser nicht gebaut und manches Auto nicht gekauft werden!
        Selbst die Bahn profitiert vom luxemburgischen CFL, der täglich über deutsche Schienen rollt, die einzige FERNverbindung nach Köln/Düsseldorf vom deutsche Hauptbahnhof!
        Sowie regionale Strecken werden von der luxemburgischen Bahn und den Busbetrieben Emile Weber bedient!

        • Das ist wirkilch albern.
          Jetzt wird hier schon vom Ackermann versucht den Produktionsfaktor “Boden” zur Sozialisierung der Kosten und zur Akkumulierung von Vermögen als große gesellschaftlische Leistung der Einkommensbezieher aus dem Niedrigsteuerland Luxemburg zu verkaufen.
          Für wie blöd sie den deutchen Michel halten.
          Hihi 😂

      • Dann argumentiert doch mal faktisch.
        Bis jetzt habe ich bis auf das faktisch korekte Argument von Leopold nur Scheinargumente und Totschlagargumente via einer Neiddebatte gelesen.

        Nein ich habe gar keinen Neid.
        A weil ich als studentische Hilfskraft schon vor über 20 Jahren in Luxemburg gearbeitet habe sowie später als Führungskraft und B weil es mir nur um eine Erörterung mit Lösungen bzgl. der heutigen asozialen Ist-Situation in der Großregion geht.

        Wenn dann kommentiert als miese Stakeholder mit faktischen Argumenten, ansonsten lasst es besser sein.

        • Ach der Herr Morgenstern….wen interessiert Ihre Laufbahn und ob Sie Führungskraft waren oder sind….ist man da dann etwas besseres? Nein, ist man nicht. Auch nicht mit Studium und Abitur, wenn man damit rumprotzen muss, das zeugt eher von mangelndem Selbstwertgefühl.
          Luxemburg macht alles richtig, die Fehler werden in Deutschland begangen. Die Bruttogrhälter sind in vielen Bereichen annähernd gleich, es sind die Steuern und Abgaben, die das Salz in der Suppe sind.
          Abgesehen davon werden in Lux. auch Start ups entsprechend gefördert, mit entsprechenden Steuersätzen und anderen Vergünstigungen. Es ist einfach dumm und zeugt von großer Unwissenheit, nach platter Stammtischmanier zu sagen…jaja das Steuerparadies Luxemburg… Aber das ist ja schon genug erörtert worden.
          Schönen Sonntag
          PS: Soll ich mal angeben? Abitur, Studium, Führungskraft 😀… 30 Jahre Lux und mittlerweile in Pension. Lach
          Nix besonderes

          • Es geht nicht darum anzugeben.
            Es geht nur darum, die Neiddebatte mit ihren Totschlagargumenten zu beenden. Warum soll ein Job in Luxemburg was Besonderes sein und warum werden Sie direkt persönlich und beleidigend, anstatt mit einem faktischen Gegenargument zu antworten.

            Abgesehen davon, argumentiere ich für Arbeitnehmer (auch im Niedriglohnsektor) aus Deutschland. Die Arbeitnehmer die in der Grenzregion gerade wegen der Verteilungskämpfe (Lohn u. Wohnen) am stärksten betroffen sind. Denn die bezahlen die Kosten überproportional (!!!) zu den AN aus L, die über den “Boden” ihre Kosten in D sozialisieren.

            Dass die Fehler in Deutschland gemacht werden, stimme ich jedoch zu.
            Die Politiker könnten eine Systemumstellung innerhalb der Steuer und Sozialabgaben durchführen. Das hat nichts mit Dummheit oder Stammtisch zu tun.

            Denken Sie denn nicht das Luxemburg auch Fehler macht?
            Luxemburg überlässt seinen “Boden” der Finanzindustrie sowie Tochtergesellschaften von internationalen Holdings zur Steuervermeidung. Das Resultat dieser schlechten Bodenpolitik im Land, ist die Gentrifizierung des Grundstücke von Luxemburgern und die Bodenakkumulierung grenznah in Hochsteuerländern wie Belgien und Deutschland, weil da die Bodenpreise günstiger sind. Warum stellt Luxemburg ihren eigenen Bürgern und den Grenzgängern kein Bauland zur Verfügung – der Staat zieht doch auch die komplette Einkommenssteuer und Sozialabgaben ein?!

  4. SDie Lösung wäre doch dann in Luxemburg zu arbeiten, da die Politik diesseits der Grenze keinerlei Anstrengungen macht die wirtschaftliche Situation zu ändern , geht man eben zum Geld arbeiten, oder wandert aus.

  5. auch ein Grund für Unternehmer hier abzuhauen, die weltweit einzigartige deutsche Zwangsverkammerung, mit ihren hohen Zwangsabgaben ,was natürlich auch ausdrückt, das es in keinem der 26 EU Staaten eine vergleichsweise Belastung gibt, in Luxemburg natürlich auch nicht. Die deutschen Zwangskammern werden von schmierigen Politikern geschützt, im Gegenzug erwarten sie Hilfe bei der Pöstchenbeschaffung nach ihrem Ausscheiden aus ihren politischen Ämtern…..

  6. Lieber Herr Morgenstern, ich wollte Sie nicht beleidigen, vielleicht nur etwas runterholen auf den Boden der Tatsachen. Sollte das so rüber gekommen sein, sorry.
    Zu der Neiddebatte… das habe ich jahrelang auch persönlich erlebt, aber dazu kann ich aus meiner Sicht nur sagen – wir haben in der EU freie Arbeitsplatzwahl, richtig.??
    Die deutsche Politik leistet sich viel zu viel Bürokratie, wenn ich alleine mal sehe was wir hier so an Gehälter ausgeben für Kommunalpolitik, Kreispolitik, Landespolitik…. und dann im Gesundheitswesen, für was braucht man über 100 Krankenkassen?
    Warum werden Pflegekräfte nicht angemessen bezahlt….eine endlose Liste.
    Natürlich hat auch Luxemburg Fehler gemacht, das Grundproblem liegt m.E. jedoch darin, daß in Deutschland keine der Wert der Arbeit entsprechende Löhne bezahlt werden bzw. der Nettolohn dann eben zu gering ausfällt. Und dann gehen die Arbeitnehmer eben da hin, wo sie anständig bezahlt werden. Man sollte aber schon mindestens 3 Sprachen sprechen können, sich bewußt sein, daß man je nach Fahrtstrecke im Schnitt 2 Stunden/ Tag im Auto verbringt, plus Stau, plus Verschleiß vom Fahrzeug, etc. etc.
    In Luxemburg ist sicher nicht alles rosig, aber ohne Luxemburg wäre es im Grenzgebiet ziemlich düster…ist hier auch schon mal erwähnt worden. Diese Neiddebatte kann ich nicht verstehen… Augen auf bei der Berufswahl, in der Schule oder im Studium nicht nur rumhängen, später im Beruf sich entsprechend verhalten und schon klappts. Egal ob Lux oder D oder F oder sonst wo.
    Ich könnte noch viel mehr dazu schreiben- aber was bringt es? Nichts. Leider

  7. Auch wenn ihr schriftlicher Duktus für Sie normal erscheint, er ist meist mit beleidigenden Worten gespickt. Also ist die Zensur durchaus gerechtfertigt. Mich wundert viel mehr, warum soviele Kommentare von Ihnen trotz ihrer Wortwahl veröffentlicht werden.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.