Polizei Trier kontrolliert 2 1/2 Stunden: Vier Fahrer berauscht – einer ganz ohne Führerschein

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Foto: Jonas Güttler/dpa/Symbolbild

TRIER. Am 07. Januar 2022 konnten gleich vier Fahrzeugführer im Zeitraum zwischen 18:00 und 20:30 Uhr festgestellt werden, die unter Drogen -oder Alkoholeinfluss mit ihren Fahrzeugen in der Trierer Innenstadt unterwegs waren.

18:00 Uhr:

Im ersten Fall konnten die Beamten im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle in Trier-Süd bei einem 30-jährigen Luxemburger Anzeichen feststellen, die auf einen vorherigen Drogenkonsum schließen ließen. Bei der anschließenden Durchsuchung seines Fahrzeugs konnte zusätzlich noch Marihuana aufgefunden und sichergestellt werden. Ähnliches ereilte wenig später einen 20-jährigen Fahrer aus Trier. Auch hier fiel den Beamten bei einer Kontrolle auf, dass der junge Fahrer zuvor Betäubungsmittel konsumiert hatte. Bei einer weiteren Kontrolle in der Zuckerbergstraße in Trier reagierte ein Urintest eines 44-jährigen Trierers positiv auf mehrere Stoffgruppen. Die drei Männer erwartet nun ein Ordnungswidrigkeitenverfahren sowie eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Zusätzlich wurde ihnen die Weiterfahrt untersagt und sie mussten ihre Fahrzeuge an Ort und Stelle stehen lassen.

19:00 Uhr:

Nach einem Unfall in Kernscheid wurden die Beamten zur Unfallaufnahme gerufen. Neben eines beschädigten Pollers am Fahrbahnrand stand der 46-jährige Fahrer aus Trier unter erkennbarem Alkoholeinfluss. Ihm wurde anschließend eine Blutprobe im städtischen Krankenhaus entnommen. Den Fahrer erwartet nun eine Strafanzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs.

20:30 Uhr:

Kurz darauf kontrollierte eine Streife der Polizeiinspektion einen 16-jährigen Rollerfahrer aus Trier, der ohne Führerschein in der Stadt unterwegs war. Gegen ihn wurde Strafanzeige wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis erstattet. Das Zweirad musste der jugendliche Verkehrsteilnehmer vor Ort stehen lassen.

Die Polizeiinspektion Trier weist in diesem Zusammenhang ausdrücklich darauf hin, dass auch in Zukunft – zum Schutz aller Verkehrsteilnehmer – ein besonderer Schwerpunkt der Verkehrssicherheitsarbeit auf die Überprüfung der Verkehrstüchtigkeit von Fahrzeugführern jeder Art gelegt wird!

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