Setzt sich die Digitalisierung von Kunst und Kultur im Jahr 2022 fort?

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Die Digitalisierung macht auch vor Kunst und Kultur keinen Halt. Ob virtuelle Rundgänge in Museen oder ein Konzert auf dem Smartphone – virtuelle Kulturangebote sind praktisch und eröffnen neue Möglichkeiten. Kultur ist ein breit gefächerter Bereich; dazu gehören Musik und Film, aber auch Gemälde, Skulpturen und Museen. Und während Musikangeboten und Filmen der Übergang in die digitale Welt etwas leichter fällt, gestaltet sich dies für andere Arten von Kulturangeboten schwieriger.

Virtuelle Kulturangebote als Chance
Kunst und Kultur online zu erleben, ist für die meisten Menschen eine neue Erfahrung. Viele können es sich nicht vorstellen, dass ein virtuelles Konzert ein genauso unvergessliches Erlebnis sein kann, wie eine „echte“ Show. Dabei bringt die Digitalisierung so viele Vorteile mit sich. Durch den Remote Zugang wird es für viele Menschen einfacher, Kulturangebote wahrzunehmen. Sie sind dabei nicht mehr ortsgebunden und können der jeweiligen Veranstaltung zum Beispiel auch von zuhause aus beiwohnen. Auch die zeitliche Flexibilität macht die Angebote für mehr Zuschauer zugänglich. Virtuelle Programme können oft rund um die Uhr angeboten werden.

Dass die Umstellung nicht von einem Tag auf den anderen funktionieren kann, ist klar. Ein Punkt, der vor allem auch für die ältere Generation wichtiger ist, ist die Sicherheit bei der Internetnutzung. Die meisten seriösen Websites zählen mittlerweile auf verlässliche Sicherheitskonzepte und nutzen unter anderem Zwei-Faktor-Authentifizierungen und viele andere Tools, um die Daten ihrer Nutzer zu schützen. Für noch mehr Sicherheit im Netz kommt der Download einer VPN App in Frage. Diese Apps sorgen dafür, dass beim Surfen im Netz die IP-Adresse nicht preisgegeben wird. Die persönlichen Daten der Nutzer sind somit vor Zugriffen von außen gesichert. VPN-Dienste tragen also erheblich zu einer sicheren Internetnutzung bei.

Den Wandel antreiben
Die Kulturwirtschaft ist eine äußerst wichtige Branche, sowohl in Deutschland als auch weltweit. Laut Statistiken erreichte die Kultur- und Kreativbranche im Jahr 2019 in Deutschland einen Umsatz von 174 Milliarden Euro. Um wettbewerbsfähig zu bleiben und das stetige Wachstum der letzten Jahre fortzuführen, muss auch diese Branche sich langsam digital ausrichten. Die Kulturstiftung des Bundes mit ihrem Programm Kultur Digital versucht, verschiedene kulturelle Einrichtungen und Organisationen zu mehr technologischem Fortschritt zu bewegen. Für einige Teilbereiche der Kultur gestaltet sich der Sprung zu digitalen Angeboten sicherlich einfacher. Die Musik- und Filmindustrie beispielsweise ist da bereits einen Schritt weiter. Streamingdienste gibt es mittlerweile zur Genüge und wir können jederzeit zuhause am Laptop oder unterwegs mit dem Smartphone Musik hören oder Serien schauen.

Digitalisierung auch in anderen Teilen der Kreativbranche
Andere Arten von Kulturangeboten haben da noch einen weiteren Weg vor sich. Die Angebote sind teilweise nicht so einfach in die virtuelle Welt zu übertragen. Doch auch für Museen, Theateraufführungen und Kunstausstellungen finden sich Wege, die Erfahrung in das Wohnzimmer der Zuschauer zu bringen. So bieten viele Museen bereits Online-Rundgänge an – noch authentischer wird das Erlebnis mit einer VR-Brille. Zudem ist davon auszugehen, dass immer neue Technologien der Branche bei der Verbesserung der Erlebnisse behilflich sein können.

Auf der Website des Museumsportals von Rheinland-Pfalz findet sich eine Liste von Aktivitäten, die allesamt auf digitalem Wege besucht werden können. Zu den Angeboten gehören unter anderem Museumsrundgänge in 360°, virtuelle Kunstausstellungen und einige hilfreiche Apps. Die Programme werden ständig erweitert – die meisten Künstler und Betreiber sind sich einig, dass die Digitalisierung auch in der Kreativbranche voranschreiten muss.

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