Neujahrsansprache: Hans hat kein Verständnis für Aggression der Maßnahmen-Gegner

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Tobias Hans (CDU), Ministerpräsident des Saarlandes, bei einem Interview. Foto: Oliver Dietze/dpa

SAARBRÜCKEN. Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans hat den Einsatz des Personals in Krankenhäusern, Arztpraxen und Gesundheitsämtern gegen die Corona-Pandemie hervorgehoben. Auch viele Ehrenamtliche und Soldaten der Bundeswehr hätten in vielfältiger Weise Hilfestellung geleistet, sagte der CDU-Politiker am Freitag in seiner vorab verbreiteten Ansprache zum Jahreswechsel.

«Wir lernen immer mehr, mit der Pandemie umzugehen», meinte Hans. Unter anderem weniger schwere Krankheitsverläufe und weniger Tote seien «unbestreitbare Fortschritte». Das verdanke man auch den Ratschlägen der Experten aus Wissenschaft und Praxis.

Kein Verständnis habe er dagegen für wachsende Aggression bei Gegnern der Maßnahmen, sagte der Ministerpräsident. «Kritik und Opposition sind unverzichtbar in einer Demokratie. Was wir aber nicht dulden, das sind Drohungen gegenüber Ärzten, Hilfskräften, Politikern und Journalisten.» Hier müsse und werde der Staat klare Grenzen setzen.

Die überwiegende Mehrheit der Menschen im Saarland zeige ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein, betonte Hans. Der Zusammenhalt während der Pandemie sei geradezu bewundernswert. «Dafür danke ich den Saarländerinnen und Saarländern von Herzen.»

Rückblickend sei 2021 ein Jahr gewesen, in dem Licht- und Schattenseiten eng beieinander gelegen hätten. «Licht und Schatten sehen wir auch bei der Corona-Pandemie», meinte der Ministerpräsident. Viele seien der Belastungen überdrüssig. «Wir alle sehnen uns unser normales Leben zurück. Und wir lassen nichts unversucht, um diesem Ziel näher zu kommen.» (dpa)

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4 KOMMENTARE

  1. Der grinsende Ministerpräsident hat keine Ausbildung, keinen Abschluss? Furchtbar .Und er erklärt den Saarländern ,wo es lang geht. Unglaublich.

  2. Ich hab kein Verständnis für Menschen, die zum Schein die Studienbank gedrückt haben, ohne Abschluss, und dann der Bevölkerung das Leben erklären wollen, ohne zu wissen, wovon sie reden.

    • Das hätten Sie wohl gerne, den Gefallen tue ich Ihnen nicht, mein Maul geht wie ICH das will, mein Lieber. Gewöhnen SIE sich daran, dass es unterschiedliche Meinungen gibt. Das nennt man Toleranz, mein Guter.

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