++ Bis April: Amokfahrt-Prozess in Trier – Gericht setzt 14 weitere Prozesstermine an ++

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Der Angeklagte (2.v.r) wird in den Gerichtssaal im Landgericht Trier geführt. Foto: Harald Tittel/dpa/archivbild

TRIER. Der Prozess um die tödliche Amokfahrt in Trier geht in die Verlängerung. Das Landgericht Trier kündigte am Dienstag 14 weitere Prozesstermine bis zum 26. April 2022 an.

Zunächst war das Verfahren bis Ende Januar terminiert gewesen. Bei der Amokfahrt durch die Trierer Fußgängerzone am 1. Dezember 2020 waren fünf Menschen getötet worden. Zudem wurden zahlreiche Passanten verletzt und traumatisiert.

Als mutmaßlicher Täter steht seit dem 19. August ein 52-Jähriger vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm fünffachen Mord und versuchten Mord in 18 weiteren Fällen vor: Er soll mit seinem Geländewagen in hohem Tempo durch die City gerast sein und gezielt Menschen angefahren haben.

Zum Prozessauftakt hatte der Deutsche vor Gericht gesagt, er wolle keine Aussage machen. Nach vorläufiger Einschätzung eines psychiatrischen Sachverständigen leidet der Angeklagte an einer Psychose. Im Oktober war zudem ein 77-Jähriger gestorben, der bei der Tat schwer verletzt worden war. Ob die erlittenen Verletzungen todesursächlich waren, muss noch abschließend geklärt werden.

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