++ Trier Aktuell: Polizei kesselt Corona-Gegner ein – “Spaziergang” endet in Fleischstraße (Bilder)++

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Foto: Steil-Tv

TRIER. Wieder Montag – wieder ein großer Polizei-Einsatz in der Trierer Innenstadt. Grund auch an diesem Abend: Sogenannte “Montagsspaziergänger”, die gegen die derzeit geltenden Corona-Maßnahmen demonstrieren.

So versammelten sich ab 19 Uhr etwa 50 Personen an der Porta Nigra und “spazierten” in Richtung des Trierer Viehmarktes durch die Trierer Innenstadt. An der Brotstraße angekommen, meldete die Polizei laut Pressemeldung am Abend, dass diese im Bereich der Brotstraße eine größere Ansammlung von ca. 50 Personen feststellte.

“Die Gruppierung gab sich als Corona-Maßnahmen-Kritiker zu erkennen und führte einen offensichtlich geplanten, aber nicht angemeldeten Aufzug durch die Fußgängerzone durch. Die Gruppierung verhielt sich auf Ansprache unkooperativ und beharrte auf ihrem Vorhaben. Auflagen zur Gewährleistung des Gesundheitsschutzes zur Eindämmung der Corona-Pandemie wurden auch nach Aufforderung ignoriert und nicht beachtet”, vermeldet die Polizei am Abend.

Weiter vermeldet die Polizei:

“Im Ergebnis wurde der Aufzug in enger Abstimmung mit der Versammlungsbehörde der Stadt Trier aufgrund der aktuellen hochdynamischen Infektionslage, den nach wie vor hohen Inzidenzwerten im Stadtgebiet Trier sowie dem Trierer Umland, als auch der hohen Personendichte in der Fußgängerzone zu den Geschäftszeiten, aus Gründen des Gesundheitsschutzes und den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie nicht zugelassen. Polizeiliche Einsatzkräfte stoppten die Gruppierung durch schnelles und entschlossenes Einschreiten bereits kurz nach Beginn des Aufzugs. Nach Feststellung der Personalien wurden insgesamt 46 Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen die aktuell geltende Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz eingeleitet”, heisst es in der Pressemeldung.

Montagsspaziergänger halten Polizei in der Region auf Trab

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22 Kommentare

  1. jetzt mal ehrlich , langsam fühle ich mich wirklich wie in der DDR. 50 Personen…..welch ein Vergehen.
    Da käme ich mir als Polizist schon lächerlich vor

  2. Aufrichtigen Dank an alle Demonstranten!
    Zu Sylvester entlarvt sich die nächste apokalyptische Drohung Lauterbachs als Schnapsidee.

  3. Mein Dank gilt den Demonstranten, die uns wieder einmal daran erinnern, dass Demokratie kein Selbstläufer ist und dass die Polizei zu Recht Exekutive genannt wird, denn sie führt Befehle aus, manchmal egal welche!

  4. Ich bin 3xgeimpft, gehe nicht demonstrieren und wähle die demokratische Mitte.
    Zunächst einmal stelle ich fest, dass es jede Menge Gründe gibt die Corona-Maßnahmen zu kritisieren. Es werden gar wöchentlich mehr.
    Wenn ich die Aktionen richtig analysiere , dann tun die Spaziergänger eigentlich nichts schlimmes. Außer vielleicht in Freien die unsinnige Abstandsregel zu missachten und/oder im Freien auf einen unsinnigen Mundschutz zu verzichten. Ansonsten könnte man sie einfach laufen lassen, ganz ohne Polizei. Es sind auch nicht alle Teilnehmer Querdenker oder Rechte (was ja nicht verboten ist). Gegebenenfalls müsste man sie vor linksradikalen Gegendemonstranten schützen.
    Warum lässt man sie nicht einfach laufen? Das sind doch alles hausgemachte Probleme.

  5. Zum Glück hat unsere Polizei diese hochkriminellen Personen sofort von ihrem Vorhaben durch die Stadt zu spazieren abgehalten ! Nicht auszumalen zu was diese Querdenker im Stande gewesen wären . Nachher hätten sich diesem Marsch noch kurzentschlosse dazugesellt und aus den 50 Spaziergängern wären am Ende noch 55 oder gar 60 geworden ! Einfach furchtbar !

  6. Allen fünf ‘Vorschreibern’ danke und absolut volle Zustimmung.
    Ich kenne viele, die bereits dreimal geimpft sind und weil sie im öffentlichen Dienst beschäftigt sind (auch als Beamte da tätig sind) sich nicht zu den Spaziergängen trauen, weil der oberste Chef der jeweiligen Behörde das sofort sanktionieren würde. Aber: sie sind eben auch der Meinung, dass nun langsam, und insbesondere nach drei Spritzen, genug ist und nicht mehr neuen Versprechungen, die bisher wegen angeblich immer neuen Ergebnissen nicht eingehalten wurden, vertrauen.

  7. Danke an die Polizei die trotz Überstunden sich um die Spinner kümmern muss, die voll gegessen und ausgeschlafen von Diktatur schwafeln und anscheinend nichts mit ihrer Zeit anzufangen wissen.

  8. Als nächste große Aufgabe dürfen dann die StaPo die Hundehalter überprüfen,
    ob diese ja auch einen Müllbeutel für Bellos Hinterlassenschaften mit sich führen,
    wenn nicht, gibt es erst einmal pro Person eine Einkesselung. ?

  9. Ich kann mich erinnern an die Kommentare in diesem Forum bei Friday for future Demonstrationen. Nahezu dieselben Leute, die hier nun vollmundig das Recht auf Demonstration für QD und Aluhüte reklamieren, waren damals diejenigen, die am lautesten am liebsten gleich alle jugendlichen Demonstranten eingebuchtet hätten; manche sogar nach dem Motto “ich wüsste, was ich mit denen gemacht würde” ….

    Und noch einmal für diejenigen unter uns, die es noch immer nicht verstanden haben: diesen Demonstranten geht es NICHT um irgendwelche Corona-Maßnahmen (die sie ja sowieso nicht einhalten), geschweige denn ums Impfen. Den Rädelsführern und Organisatoren geht es um eine Destabilisierung und Verächtlichmachung unserer Demokratie und ihrer Repräsentanten. Und leider gehen ihnen dabei etliche Bürger auf den Leim. Dass sich diese nicht daran stören, wem sie sich hier anschließen, ist das eigentlich beunruhigende.
    Daher meinen vollsten Dank an die Polizei, die hier die Gesetze und Verordnungen durchsetzt.

  10. Dieses für Trier aussergewöhnliche Ereignis wird als die “Kesselschlacht in der Fleischstrasse” in die Geschichte eingehen.
    Ich werde dazu einen Wikipediaartikel verfassen
    Kesselschlacht in der Fleischstrasse
    Die Kesselschlacht in der Fleischstrasse war eine Auseinandersetzung zwischen Bürgern der Bundesrepublik Deutschland, die von ihrem Recht auf freie Meinungsäusserung Gebrauch machen wollten und einer eiligst zusammengezogenen Truppe der rheinländischen Landespolizei.
    Ablauf:
    Die genannten Bürger, ca. 50 an der Zahl, stiessen ohne Panzer- und Artillerieunterstützung Richtung Innenstadt vor, um ihre Meinung kundzutun. Da dies der Obrigkeit, in Trier vertreten durch Oberbügermeister Herrn Leibe, nicht in den Kram passte wurden sie von einer Truppe der rheinländischen Ordnungsmacht eingekesselt.
    Ergebnis: Taktischer Sieg der Ordnungsmacht (ORMA), den diese jedoch nicht zu ihrem Vorteil nutzen konnte, da man es versäumt hatte eines der kürzlich etablieren fliegenden Standgerichte hinzuziehen, was eine Aburteilung dieser aus der Reihe tanzenden Bürger an Ort und Stelle erlaubt hätte. So musste man sie unverrichteter Dinge wieder ziehen lassen, wodurch sie sich reorganisieren konnten, da die meisten überdies eine Rechtsschutzversicherung hatten sahen sie dem Ausgang der zu erwartenden Bussgeldverfahren mit Gelassenheit entgegen und ausserdem sind demokratische Rechte wichtiger als Geld.
    Bei der rheinländischen Polizei zeigten sich erste Ermüdungserscheinungen, da sich viele Polizisten durch ausufernde Dauereinsätze (abwechselnd, je nach Jahreszeit und Wetter illegale Parties mit knutschenden Teenies auflösen, Schlitten konfiszieren, friedliche Wanderer erschrecken, ab und zu auch mal echte Verbrecher jagen) zu diesem Zeitpunkt bereits überfordert fühlten und die innere Kündigung vollzogen hatten.

    • @ Peter, Chapeau!!
      Nicht vergessen, den Vergleich zur Roten Flora unter Olaf Scholz’ Zeiten als HH Bürgermeister. Da möchte ich doch als rechte, querdenkende, verschwörerisch Agierende wert drauf legen!
      Trier toppt das mit 50-100 Spaziergängern doch schließlich.

    • Leider vermisse ich, wie bei Wikipedia üblich, Hinweise auf die Quellenangaben. Glaube deshalb nicht, dass Wikipedia ihren sauber recherchierten Bericht einstellen wird. Deshalb bitte zukünftig etwas mehr Mühe geben damit es sich “Wikipedia- konform” darstellt ?

  11. 50 wow! Nicht auszudenken was passiert wäre, wenn die weiter spaziert wären. Hätten ihre körperliche Gesundheit womöglich noch gestärkt.

    Wie bei 50 Leuten in der Innenstadt der Abstand nicht eingehalten werden kann, dass muss mir mal einer erklören.

    Naja, beim nächsten Mal sind es 50 + 1.

    • Nicht auszudenken, was passiert wäre wenn es 200 Personen gewesen wären. Wahrscheinlich Einsatz der Bundeswehr mit gleichzeitigem Ausruf des Notstandes ?

  12. Zitat: ” Den Rädelsführern und Organisatoren geht es um eine Destabilisierung und Verächtlichmachung unserer Demokratie und ihrer Repräsentanten. ”

    Das haben Sie ( wie auch das Wesen einer Demokratie) nicht richtig verstanden.

    Mittlerweile begreifen immer mehr Bürger dass unsere ” Repräsentanten” Begriffe wie Demokratie und Grundgesetz zwar gerne als Nebelkerze vollmundig in den Mund nehmen, mit der Umsetzung hapert es allerdings immer mehr. Diese “Repräsentanten” geben sich seit einiger Zeit ja alle erdenkliche Mühe mittels grotesker Aussagen, Diffamierungen und Verordnungen dies auch dem unbedarftesten Bürger vorzuführen.

    An die Schreiberlinge wie Alter Ego von “Buntem Trier” oder der SPD/Grünen Fraktion. Es werden immer mehr Leute, die merken, das diese “Demokratur” mittlerweile total degeneriert ist. Das bezieht nicht nicht nur auf das Thema Corona, das aber dazu beiträgt, dass immer deutlicher wird, wie es hierzulande mit den Grundwerten Freiheitsrechte, Rechtsstaatlichkeit, Meinungsfreiheit u.s.w. bestellt ist.

    Die Forderungen und Aussagen der Politschwätzer werden in ihrer offenbaren Verzweiflung immer ungeheuerlicher, kein Wunder, dass immer mehr Bürger auf die Idee kommen, dass es so nicht weitergehen kann.

    Ist es etwa einer angeblichen Demokratie angemessen, wenn Kritiker offensichtlich unhaltbarer Zustände auf diese Weise (teilweise mit unverhältnismässiger staatlicher Gewalt) ruhig gestellt werden sollen? Und was ist, wenn sie weiter machen?

    Ich habe den Eindruck, die aktuelle Politikerkaste eint der gefährliche Hass auf Andersdenkende. Ideologie ist ihnen wichtiger als die individuellen Freiheitsrechte des Einzelnen, außer natürlich ihre eigene Freiheit!

    Nehmen wir an, es kommt vielleicht doch noch dazu, dass diese “Repräsentanten” einem unabhängigen Gericht erklären müssen, auf welcher Grundlage diese ganze Entscheidungen getroffen wurden? Davor haben diese Musterdemokraten eine panische Angst, deshalb die völlig überzogene Reaktion auf friedliche Spaziergänger.

    Helfen wird es Ihnen nichts, davon bin ich fest überzeugt. Viele Politiker und Lokalgrössen haben schwere Schuld auf sich geladen und sie werden sich ihrer Verantwortung auf Dauer nicht entziehen können. Davor haben SIe panische Angst, immer mehr Bürger merken das.

    • …Auch der Sklave, der seinem Begriff nach der Unfreie ist, kann doch etwa im Bereich seines Denkens frei sein…

      -Wilhelm Weischedel-

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