Noch nicht alle Altenheim-Bewohner geimpft: DRK boostert in RLP

0
Foto: dpa

MAINZ. Von den 485 Pflege- und Altenheimen in Rheinland-Pfalz haben 56 Unterstützung beim Boostern gegen Corona angemeldet.

Noch vor Weihnachten könnten die mobilen Teams des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) die Auffrischungsimpfungen in diesen Einrichtungen abschließen, teilten Sozialminister Alexander Schweitzer und Gesundheitsminister Clemens Hoch (beide SPD) am Dienstag gemeinsam in Mainz mit.

Die Bewohner der Pflege- und Altenheime im Land sind zu rund 92 Prozent doppelt geimpft, die Mitarbeitenden zu etwa 87 Prozent, wie das Sozialministerium mitteilte. Allerdings haben 60 der 485 Heime keine Angaben zum Impfstatus gemacht, und die Zahlen stammen bereits vom 10. Dezember, neuere gibt es erst im Januar.

Von den 32.069 doppelt geimpften Bewohnern waren bis zum 10. Dezember 81 Prozent geboostert. Von den 31.970 Beschäftigten hatten bis zu diesem Stichtag vor knapp zwei Wochen 17.168 eine Auffrischimpfung bekommen. Das ist ein Anteil von rund 54 Prozent.

Um die vulnerable Gruppe der Menschen in den Einrichtungen der Pflege zu schützen, wurde auch die Testfrequenz erhöht. Ungeimpfte Bewohner werden zweimal pro Woche getestet, Geimpfte oder Genese einmal. Besucher müssen immer einen Test machen, unabhängig von ihrem Impfstatus. Jeden Tag ein Test gilt auch für ungeimpfte Mitarbeiter. Für die anderen – geimpft oder genesen – sind mindestens zwei Tests pro Woche vorgesehen. Rheinland-Pfalz setzt außerdem auf ein Monitoring, das alle zwei Wochen bei den Einrichtungen die Impfquoten von Bewohnerinnen, Bewohnern und Mitarbeitenden abfragt.

Vorheriger ArtikelGericht in Rheinland-Pfalz: Gefälschte Impfpässe waren nicht strafbar
Nächster ArtikelEiswein aus dem Paradies: Erste Ernte der frostigen Weinspezialität geglückt

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.