++ Trier: Behörde warnt vor Spendenaufrufen über das Telefon ++

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Wer im Internet auf Raten kaufen möchte, kann immer zwischen dem Ratenkauf und einem Kleinkredit wählen - doch welche Option hat mehr Vorteile? Bildquelle: @ Pickawood / Unsplash.com

TRIER. Die Spendenaufsicht in Rheinland-Pfalz warnt in der Vorweihnachtszeit vor Werbeanrufen für Geldspenden. In der Zeit der Corona-Pandemie hätten Spendenaufrufe über das Telefon «enorm zugenommen», teilte die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) in Trier mit. Hier sei Vorsicht geboten. Man solle sich nicht unter Druck setzen lassen, sondern zunächst prüfen, welche Organisation dahinter stehe.

Teilweise werde von den Anrufern am Telefon – gerade bei älteren Menschen – Druck ausgeübt, teilte die ADD mit. «Kontodaten zum Einzug einer Geldspende sollten über das Telefon nicht preisgegeben werden.» Die ADD prüft regelmäßig Organisationen und verhängt auch Sammlungsverbote. Häufigster Grund sei, dass die Spenden nicht dem Zweck entsprechend verwendet würden.

Die Behörde wies zudem daraufhin, dass Spendensammlungen durch direkte Ansprache etwa an der Haustür oder in der Fußgängerzone einer Sammlungserlaubnis bedürften. Wenn man für Vereine in der Region spende, habe das den Vorteil, dass man die Verwendung der Geldspende vor Ort auch sehen könne – zum Beispiel im örtlichen Tierheim.

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