Von Flut schwer beschädigt – Stadt Bitburg nimmt zwei Gruppen der KiTa Wißmannsdorf auf

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Beigeordneter Michael Ringelstein (5. v.r.) überreichte an diesem 6. Dezember symbolisch Nikoläuse an alle (natürlich bekamen auch die Kinder welche); Foto: W. Krämer/ Stadt Bitburg

BITBURG. Bis mindestens zum 31. März 2022 werden zwei Gruppen der Kindertagesstätte Wißmannsdorf in der städtischen Kindertagesstätte Sportschule betreut. Am Nikolaustag trafen sich die Verantwortlichen von Stadt Bitburg, Verbandsgemeinde Bitburger Land, Ortsgemeinde, Kirchengemeinde und KiTa gGbmH sowie den KiTa-Leitungen und Elternvertreterinnen, um gemeinsam den Startschuss für das Projekt zu geben, während die meisten der 42 Kinder ihre neuen Räumlichkeiten bereits bezogen hatten. Alle Beteiligten lobten die vorbildliche Zusammenarbeit der kommunalen Familie. Die Kindertagesstätte Wißmannsdorf, die direkt an der Prüm liegt, war bei Flut vom 13./ 14. Juli 2021 schwer beschädigt worden.

In Vertretung für Bürgermeister Joachim Kandels begrüßte der erste Beigeordnete der Stadt Bitburg, Michael Ringelstein, die Anwesenden. Ringelstein freute sich sehr, dass das Projekt zur Aufnahme der beiden Wißmannsdorfer Gruppen so schnell und unbürokratisch über die Bühne gehen konnte. „Da sich die städtische Kindertagesstätte Sportschule noch in der Einführungsphase befindet, hatten wir die Kapazitäten hier im Hause frei. So konnten wir für die Kinder eine gute Lösung finden.“

Bürgermeister Josef Junk lobte das hervorragende Miteinander aller Beteiligten. „So funktioniert Zusammenarbeit bei uns in der Region“, sagte Junk. „Nachdem einige der angedachten Lösungen nicht zum Tragen kommen konnten, ist dann für die Stadtverwaltung Büroleiter Paul Treuke mit dem Angebot an uns herangetreten, die zurzeit noch freien Gruppenräume der KiTa Sportschule nutzen zu können, und auch das Landesjugendamt hat schnell seine Zustimmung erteilt. Das ist die beste Lösung für unsere Kinder.“ Dem schloss sich auch Rudolf Winter, Ortsbürgermeister von Wißmannsdorf, an: „Wir freuen uns für unsere Kinder. Jetzt liegt aber noch viel Arbeit vor uns, um die Kindertagesstätte in Wißmannsdorf wieder betriebsbereit herzurichten.“

Für die KiTa gGmbH dankte Gesamtleiterin Christina Hamm allen Verantwortlichen für die gute Lösung. „Wir haben seit Oktober wieder alle Kinder der Wißmannsdorfer KiTa in der Betreuung und sind auch den Einrichtungen in Nattenheim, Bickendorf, Rittersdorf sowie unseren Bitburger KiTas St. Peter und Liebfrauen für die Unterstützung dankbar.“ Die Räumlichkeiten, die die Stadt Bitburg hier in der KiTa Sportschule bieten kann, seien perfekt. Das habe man an der Begeisterung von Kindern und Eltern gespürt. “Ausgerechnet zu unserem 50-jährigen Jubiläum hat uns die Flutkatastrophe im Sommer erwischt. Deshalb bin ich sehr dankbar, dass sich seither alle so für das Wohl unserer Kinder einsetzen. Wenn es den Kindern gut geht, geht es uns allen gut,“ ergänzte Sabine Müller, Leiter der KiTa Wißmannsdorf. Den Worten seiner Vorredner/innen schloss sich auch Pastor Berthold Fochs von der Pfarreiengemeinschaft Rittersdorf an, zu der Wißmannsdorf gehört.

Die Vereinbarung sieht vor, dass die Kinder nun bis mindestens zum 31. März 2022 in der städtischen KiTa Sportschule betreut werden. KiTa-Leiterin Nadine Tusseng und ihr Team freuen sich auf die Zusammenarbeit mit ihren Wißmannsdorfer Kolleginnen.

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