2Gplus: Saarland prüft Ausnahme bei Corona-Testpflicht für “Geboosterte”

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Ein Arzt hält einen Coronavirus-Test in den Händen. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

SAARBRÜCKEN. Das Saarland prüft in der Corona-Pandemie eine Aufhebung der Testpflicht für geboosterte Menschen bei der 2G-plus-Regelung. Es sei nach Ansicht der Landesregierung «der richtige Weg, dass Menschen mit Auffrischungsimpfungen künftig bei 2G-plus-Regelungen von der Testpflicht ausgenommen werden», teilte Regierungssprecher Alexander Zeyer am Montag in Saarbrücken mit. «Wir werden mit den Experten im Ministerrat darüber beraten, wann der richtige Zeitpunkt für eine solche Regelung gekommen ist.»

Die 2G-plus-Regelung in vielen Innenbereichen sieht vor, dass es nicht mehr reicht, geimpft oder genesen (2G) zu sein. Zusätzlich muss ein negativer Corona-Test nachgewiesen werden (2G plus). Das gilt unter anderem für die Gastronomie, Übernachtungen in Hotels, den Besuch von Schwimmbädern, körpernahe Dienstleistungen und Fitnessstudios sowie den Theater-, Kino- oder Museumsbesuch.

In Rheinland-Pfalz beispielsweise sind Personen mit bereits erfolgter Auffrischungsimpfung von der Testpflicht bei 2G-plus befreit. Der Grund: Die Auffrischungsimpfung erhöhe den Impfschutz enorm, hatte die Landesregierung in Mainz mitgeteilt. (dpa)

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