Keine Punkte zum Nikolaus: Eifel-Mosel Bären verlieren unglücklich gegen Bad Nauheim mit 2:4

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Foto: Marian Michels

BITBURG. Grundsätzlich dauern Eishockeyspiele 60 Minuten und werden oftmals erst im Mittel-bzw. Schlussdrittel entschieden. Nicht so an diesem Abend. Beim Spiel der Bären gegen Bad Nauheim war sicherlich auch das erste Drittel schon mitentscheidend, wie die Eifel-Mosel Bären mitteilen.

Beiden Teams fehlten wichtige Spieler und dennoch entwickelte sich, vor allem ab dem Mitteldrittel, ein Spiel auf Augenhöhe. Zunächst startete das Spiel für die Bären denkbar ungünstig. Obwohl man in der 2. Minute in Überzahl spielte, gab es eine „kalte Dusche“. Max Stark erkämpfte sich den Puck und erzielte im Alleingang das 0:1 für die Teufel aus Bad Nauheim. In der 4.Minute erhielten die Bären ihre erste Strafzeit. Und diese sollte sich rächen. Danil Voskresenskij traf zum 0:2. Weitere Treffer sollten im ersten Drittel nicht mehr fallen. Und das, obwohl die Bären vermehrt in Unterzahl agierten.

Ab dem Mitteldrittel waren die Bären jedoch im Spiel. Zunächst jedoch sammelten beide Teams einige Strafzeiten. Doch im weiteren Verlauf machten die Bären nun mächtig Druck, welcher folgerichtig in der 29. Minute mit dem 1:2 durch Lukas Föhr belohnt wurde. In der Folgezeit drängten die Bären auf den Ausgleich. Auch die Gäste aus Bad Nauheim hatten die ein oder andere Gelegenheit zu einem weiteren Treffer. Kurz vor Ende des Mitteldrittels dann der nächste Nackenschlag für die Bären. Pablo Gimenez traf kurz vor Pausensirene zum 1:3 (39.).

Im letzten Drittel mobilisierten die Bären nochmal all ihre Kräfte und drängten mit Hilfe des Publikums auf den erneuten Anschlusstreffer. Zunächst blieben alle Versuche ohne Erfolg. Entweder wurden die Schüsse geblockt, Torhüter Jamie Schinner stand im Weg oder aber das Aluminium verhinderte den Einschlag. In der 55. Minute keimte noch mal Hoffnung auf, als Lukas Golumbeck das 2:3 für die Hausherren erzielte. Mit diesem Treffer sollte die heiße Schlussphase eingeläutet werden. Doch quasi im Gegenzug machte Max Stark mit seinem zweiten Treffer und dem 2:4 alle Hoffnungen zunichte.

Eine Erkenntnis an diesem Abend war, dass man auf der Strafbank keine Spiele gewinnen kann. Die beiden Gegentore und die vielen Strafen im ersten Drittel waren sicherlich mitentscheidend für den Verlauf des Spiels. Dennoch haben sich die Bären nie aufgegeben und hatten Chancen auf ein besseres Ergebnis. Am Ende waren sich beide Seiten einig, dass Bad Nauheim an diesem Abend letztendlich mehr Scheibenglück hatte und zum richtigen Zeitpunkt die passenden Antworten parat hatte. In einem packenden, trotz vieler Strafen zu keinem Zeitpunkt unfairen Spiel, mussten die Bären am Ende den Gästen aus Bad Nauheim gratulieren. Bereits kommenden Sonntag wartet auf die Bären ein Knallerspiel. Zu Gast sind die Luchse aus Lauterbach.

Tore: 0:1 (2.) Max Stark -1
0:2 (4.) Danil Voskresenskij (Dominik Kail) +1
1:2 (29.) Lukas Föhr (Stefan Wanken, Patrick Berens)
1:3 (39.) Pablo Gimenez (Michael Martaller, Florian Flemming)
2:3 (55.) Lukas Golumbeck (Patrick Berens)
2:4 (55.) Max Stark

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