1.287 Personen kontrolliert: Polizei Trier zieht positive Bilanz des Corona-Kontrolltags

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Foto: Polizeipräsidium Trier

TRIER/REGION. Der im Voraus angekündigte landesweite Corona-Kontrolltag, an dem die Polizei gemeinsam mit den kommunalen Ordnungsbehörden die neuen Regeln zur Bekämpfung der Corona-Pandemie überprüfte, lieferte ein überwiegend erfreuliches Bild aus der Region Trier, wie das Polizeipräsidium Trier mitteilt.

1.287 Personen kontrollierten die Polizeibeamtinnen und -beamten am gestrigen Donnerstag. Schwerpunkte der Kontrollen waren die 3G-Regel im öffentlichen Personennahverkehr (öPNV), die 2G-Regel in der Gastronomie, im Gewerbe und im Sportbereich sowie die Einhaltung von Abstandsregeln.

Darüber hinaus kontrollierten die Einsatzkräfte die Echtheit von Impfnachweisen, nachdem sich die Meldungen über festgestellte Fälschungen jüngst gehäuft hatten.

Im Ergebnis fertigten die Kontrollkräfte 94 Anzeigen. Das Gros bezog sich auf Verstöße im Zusammenhang mit der Zugangsberechtigung bzw. der Kontakterfassungspflicht in gastronomischen und sonstigen Betrieben.

In 27 Fällen wurde der verpflichtend zu tragende Mund-Nasen-Schutz nicht angelegt, 14 Verstöße gegen die 3G-Regel im öPNV wurden zur Anzeige gebracht.

In zwei Verdachtsfällen laufen die Ermittlungen bezüglich eines vorgezeigten Impfzertifikats bzw. von Zertifikaten zur qualifizierten Schnelltestabnahme.

Positiv registrierten die Beamten die Resonanz auf die Kontrollen. Die große Mehrzahl der kontrollierten Menschen zeigten sich kooperativ, verständnisvoll und freundlich in den Gesprächen. Viele begrüßten die Kontrollen und unterstützten die Initiative zum stärkeren Gesundheitsschutz in der Pandemie.

In manchen Kontrollsituationen stellte sich aber auch heraus, dass es weiteren Aufklärungsbedarf hinsichtlich der Regelungswerke gibt.

Deshalb werden die Polizei und die Ordnungsämter auch weiterhin Kontrollen durchführen und Gespräche mit den Menschen, insbesondere den Verantwortlichen für die Umsetzung der Coronaregeln, suchen.

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