Strukturreform: Trierer Bischof benennt Leitungsteams für pastorale Räume

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Foto: Harald Tittel/dpa/Archivbild

TRIER. Im Zuge einer Strukturreform im Bistum Trier lösen pastorale Räume ab 2022 die bisherigen Dekanate ab.

Für die ersten 15 pastoralen Räume, die zum 1. Januar 2022 errichtet werden, hat der Trierer Bischof Stephan Ackermann nun Leitungsteams benannt, wie das Bistum Trier am Donnerstag mitteilte. Am 1. Januar 2023 sollten 20 weitere folgen. Den Teams stehe jeweils ein Priester als Dekan vor, mit dem ein oder zwei Frauen und Männer in der Leitung zusammenarbeiten.

Zudem sollen im Bistum Trier mit rund 1,3 Millionen Katholiken in Rheinland-Pfalz und im Saarland neue größere Pfarreien bis spätestens Ende 2025 entstehen. Vorzugsweise sollten sich dazu Pfarreien auf der Ebene der bisher bestehenden 172 Pfarreiengemeinschaften zu neuen Pfarreien zusammenschließen. In den 35 pastoralen Räumen werde dann über Pfarreigrenzen hinweg zusammengearbeitet. Die Reformpläne gehen auf Beschlüsse einer Synode von 2016 zurück.

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1 KOMMENTAR

  1. Noch eine weitere halbherzige, aus selbstverschuldeter Not geborene Reform, die das desaströse Erscheinungsbild der katholisches Kirche eher unterstreicht als verbessert. Mit wirkliches “Christentum” hat das Ganze schon lange nichts mehr zu tun. Nur dummes Pfaffengetue (insonderheit der Ackermannschen “Spezelwirtschaft”!).

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