Trier: Kommunales Aktionsbündnis hofft auf Entlastung bei Altschulden

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Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

TRIER. Das Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“, dem auch Trier angehört, hat im Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP vielversprechende Passagen entdeckt, was die Altschuldenproblematik angeht, unter der auch Trier leidet. Die neue Bundesregierung beabsichtigt demnach, die Kommunen von Altschulden zu entlasten.

Es gebe viele Städte mit hohen Altschulden, die sich nicht mehr aus eigener Kraft aus dieser Situation befreien könnten. Daher fehle ihnen die Finanzkraft für dringend notwendige Investitionen. Zur Entlastung bedarf es „einer gemeinsamen, einmaligen Kraftanstrengung des Bundes und der Länder“, heißt es im Koalitionsvertrag. Die Sprecher des Aktionsbündnisses fühlen sich nach eigener Aussage verstanden und hoffen nun darauf, dass die Versprechen auch eingehalten werden. Diesem Appell schließt sich auch Triers OB Wolfram Leibe an.

Das Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“ ist ein Zusammenschluss von 70 Städten und Kreisen aus acht Bundesländern, die besonders unter einer strukturellen Schuldenproblematik leiden. In diesen Kommunen leben mehr als neun Millionen Menschen. (Quelle: Stadt Trier)

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