Aufatmen im privaten Busgewerbe in Rheinland-Pfalz: Tarifparteien einigen sich

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Foto: dpa

MAINZ. Im Tarifkonflikt des privaten Busgewerbes in Rheinland-Pfalz haben sich die Gewerkschaft Verdi und die Vereinigung der Arbeitgeberverbände Verkehrsgewerbe (VAV) auf einen Abschluss verständigt.

Das teilten beide Seiten am Freitag mit. Der Abschluss sei möglich geworden, weil den Arbeitgebern am Mittwoch von der Landesregierung die nötige Rechtssicherheit eingeräumt worden sei, erklärte VAV-Geschäftsführer Heiko Nagel.

“Wir sind froh, dass wir nunmehr Gewissheit haben, dass uns das Land Rheinland-Pfalz auch über den Jahreswechsel hinaus den hälftigen Anteil für den Sprung auf die von Verdi geforderte Lohnerhöhung auf 17,20 Euro verbindlich zugesichert hat“, sagte Nagel einer Mitteilung zufolge. Mit der Einigung seien Streiks vom Tisch.

Verdi-Verhandlungsführer Marko Bärschneider sprach von einem “ganz großen Schritt in die Richtung einer endgültigen und langfristigen Befriedung”. Auch er sagte, dass der angedrohte Streik vorerst abgewandt sei. “Wir gehen davon aus, dass wir uns auch im Dezember abschließend und endgültig auf einen guten Manteltarifvertrag einigen werden.”

Nach Angaben der Gewerkschaft wollen beide Seiten in der zweiten Dezemberwoche über den noch offenen Manteltarifvertrag verhandeln.

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