Ätzende Dämpfe freigesetzt: Fünf Verletzte bei Chemieunfall

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Foto: Feuerwehr St. Ingbert Mitte

ST. INGBERT. Bei einem Chemieunfall im saarländischen St. Ingbert sind nach Angaben der Feuerwehr fünf Mitarbeiter eines Logistikunternehmens durch das Einatmen von ätzenden Dämpfen verletzt worden.

Laut Polizeiangaben wurden durch dortige Mitarbeiter beim Umladen der Güter festgestellt, dass zwei 20-Liter-Kanister mit Peroxid beschädigt waren und etwa 1 bis 2 Liter Gefahrstoff in eine entsprechende Sicherheitswanne gelaufen waren. Die beiden Kanister wurden zuvor mit weiteren 60 Litern legal auf Paletten angeliefert.

Durch die freigesetzten, ätzenden Dämpfe wurden 5 DHL-Mitarbeiter leicht verletzt und mussten aufgrund von Augenreizungen bzw. Atemwegsbeschwerden in umliegende Krankenhäuser verbracht werden.

Der Kanister konnte von den Feuerwehrleuten geborgen werden. Eine Gefahr für die Umwelt habe nicht bestanden. Die Chemikalie wird unter anderem zum Bleichen verwendet.

Die Sperrung des DHL-Verteilerzentrums wurde gegen 09:15 Uhr aufgehoben. Zur Bewältigung der Einsatzlage wurden neben den Kräften von Polizei und Feuerwehr St. Ingbert Mitte, auch ein leitender Notarzt, diverse Rettungswägen, der Katastrophenschutz, sowie das Landesamt für Umwelt u. Arbeitsschutz benötigt. Insgesamt waren mehr als 100 Einsatzkräfte beteiligt.

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