Gedenkgottesdienst und Requiem für Opfer der Trierer Amokfahrt am 1. Dezember

0
Trauerkerzen vor der Porta Nigra
Viele Kerzen stehen nach der Amokfahrt vor der Porta Nigra in Trier. Foto: dpa-Archiv

TRIER. Am 1. Dezember gedenkt Trier der Opfer der Amokfahrt vom 1. Dezember 2020. Aus diesem Anlass findet ab 13.46 Uhr – dem Zeitpunkt der Amokfahrt – ein Ökumenischer Gottesdienst im Trierer Dom statt.

Zu Beginn werden die Domglocken vier Minuten lang läuten, Oberbürgermeister Wolfram Leibe bittet die Triererinnen und Trierer, in diesen Minuten schweigend der Opfer zu gedenken. Im Anschluss beginnt der Gottesdienst.

Dem Gottesdienst stehen vor: der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann, Erzpriester Georgios Basioudis für die griechisch-orthodoxe Kirche, Vizepräses Christoph Pistorius von der Evangelischen Kirche im Rheinland und von der Neuapostolischen Kirche Apostel Clément Haeck. Der Südwestrundfunk (SWR) überträgt den Gottesdienst live im Fernsehen und online auf www.swr.de.

Die Plätze im Dom wurden vorrangig an Opfer, Hinterbliebene sowie Vertreter von Feuerwehr, Polizei, Rettungs- und Sondereinsatzkräften vergeben. Da aufgrund der Pandemie Zugangsbeschränkungen für den Dom gelten und der Gottesdienst übertragen wird, stehen im Dom selbst keine freien Plätze für interessierte Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Auch Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat ihr Kommen zugesagt. Ebenso nehmen OB Wolfram Leibe, der Stadtvorstand, der Opferbeauftragte des Landes Rheinland-Pfalz, Detlef Placzek, Mitglieder des Stadtrats sowie Seelsorgerinnen und Seelsorger an der Veranstaltung teil.

Abends findet ein Requiem in der Konstantinbasilika Trier statt. Es beginnt um 20 Uhr, Einlass ist ab 19.15 Uhr. Das Konzert wird live vom OK54 übertragen. Unter Leitung von Domkapellmeister Thomas Kiefer und Generalmusikdirektor Jochem Hochstenbach wird das Requiem op. 48 von Gabriel Fauré für Sopran- und Bariton-Solisten zu hören sein. Es spielt das Philharmonische Orchester der Stadt Trier gemeinsam mit dem Domchor, dem Opernchor und Mitgliedern des Bachchores.

Für das Requiem gibt es noch freie Plätze. Interessierte Personen können sich bis spätestens Freitag, 26. November, verbindlich per E-Mail an protokoll@trier.de anmelden.

Für den Besuch des Requiems in der Konstantinbasilika gilt voraussichtlich die 2G-Regel. Geimpfte und Genesene erhalten uneingeschränkten Zugang. Ein entsprechender Nachweis muss beim Einlass vorgelegt werden.

Vorheriger ArtikelBundespolizist rettet 41-jährigem Fixer auf Bahnhofs-Toilette das Leben
Nächster ArtikelBundespolizei schnappt 27-Jährigen nach Verfolgungsfahrt: Mehrere Kilo Drogen und Waffen gefunden

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.