Stadtmuseum Stimeonstift: Regionaler Tweed und Kunstschätze aus der Sammlung

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Gerard de Lairesse, Faunfamilie, 1665. Bild: Stadtmuseum Simeonstift

TRIER. Am kommenden Sonntag, den 21.11., finden im Trier Stadtmuseum Simeonstift zwei Veranstaltungen statt, wie das Museum mitteilt: Schneidermeisterin Birgit Pappe stellt mit Studentinnen und Studenten der Hochschule Trier das Projekt “MoselTweed” vor, bei dem Wolle heimischer Schafe zu besonderen Kleidung-Kreationen verarbeitet wird. Zudem wird die Ausstellung „Eine Gemäldegalerie für Trier“ eröffnet, bei der das Stadtmuseum eine Auswahl besonderer Kunstschätze aus seiner Sammlung präsentiert (Lokalo berichtete).

Sonntag, 21. November, 10-17 Uhr
MoselTweed – Regionale, nachhaltige und innovative Mode
Präsentation des Faches Modedesign der Hochschule Trier und Brigitte Pappe

Textilien aus der Wolle heimischer Schafe – was über Jahrhunderte selbstverständlich war, ist heute fast nicht mehr zu bekommen. Die Schneidermeisterin Brigitte Pappe aus Moselkern haucht mit dem Projekt „MoselTweed“ dieser Tradition neues Leben ein: Aus Merinowolle von Moselschafen stellt sie in Tweed her und verarbeitet ihn zu besonderen Kleidungs-Kreationen. Auch an der Trierer Hochschule erschaffen Studentinnen und Studenten des Faches Modedesign unter Leitung von Prof. Wolfes aus dem ungewöhnlichen Textil einzigartige Mode-Kreationen. Am Sonntag, 21. November, stellen die Studierenden und Brigitte Pappe von 10-17 Uhr das Projekt MoselTweed und die daraus entstandenen Kollektionen vor und stehen für Fragen und Gespräche zur Verfügung. Ein gesonderter Eintritt zusätzlich zum regulären Museumsticket wird nicht erhoben. Für die Teilnahme gilt die 2G+-Regel.

Sonntag, 21. November, 14 Uhr
Eine Gemäldegalerie für Trier
Führung durch die Sonderausstellung mit Polina Constantinova
Eintritt: € 6,-

Mit der Ausstellung „Eine Gemäldegalerie für Trier“ zeigt das Stadtmuseum eine Auswahl besonderer Kunstschätze aus seiner Sammlung: Die Bandbreite reicht von mythologischen Szenen des späten 17. Jahrhunderts, wie Lairesses Faunfamilie, bis zur modernen Landschaftsmalerei des späten 19. Jahrhunderts, wie sie in Fritz von Willes Ansichten der Eifel durchscheint. Es gibt ein Wiedersehen mit beliebten und bekannten Porträts der Sammlung wie Josef Settegasts Bildnis der Italienerin Vittoria Caldoni oder der Geflügelhändlerin eines unbekannten Meisters. Auch internationale Künstler ersten Ranges mit Bezug zu Trier, wie der Maler Johann Zauffaly mit seinem berühmten Jagdstillleben geben einen Einblick in diese reiche Epoche der Kunstgeschichte. Anlässlich der Eröffnung lädt das Museum am Sonntag, 10. Oktober, von 10-17 Uhr bei freiem Eintritt dazu ein, die Ausstellung zu entdecken. Um 14 Uhr führt die Museumsmitarbeiterin Alexandra Orth durch die Ausstellung, die Teilnahmegebühr für diese Führung beträgt € 6,-. Für den Eröffnungstag und die Führung gilt die 2G+-Regel: Zutritt für Geimpfte, Genesene und maximal 25 Getestete Gäste, die Maskenpflicht im Museum entfällt.

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