Umweltschutz: RLP-Oberbürgermeister schlagen “Kommunalen Klima-Klub” vor

0
Die OBs Wolfram Leibe (Trier), David Langner (Koblenz), Dr. Klaus Weichel (Kaiserslautern) und Beigeordneter Andreas Schwarz (Ludwigshafen, v. r.) unterzeichnen den gemeinsamen Brief an das Klimaschutzministerium. Foto: Presseamt Trier

TRIER. Im Zuge ihrer turnusmäßigen Konferenz haben sich die Stadtspitzen der fünf Oberzentren Ludwigshafen, Kaiserlautern, Koblenz, Trier und Mainz für die Gründung eines sogenannten Kommunalen Klima-Klubs zum besseren Schutz der Umwelt ausgesprochen.

Anlässlich des UN-Klimagipfels in Glasgow wandten sich Jutta Steinruck, Dr. Klaus Weichel, David Langner, Wolfram Leibe und Michael Ebling mit dieser Idee in einem gemeinsamen Brief an die rheinland-pfälzische Klimaschutzministerin Anne Spiegel. Für die große Herausforderung, die Erderwärmung zu begrenzen, müssten alle verfügbaren Kompetenzen zusammengeführt werden, damit Deutschland seine Klimaziele erreichen könne, hieß es darin.

Laut dem Brief planen die unterzeichnenden Städte künftig einen Katalog von eigenen Best-Practice-Beispielen zu erstellen, welche auf Nachhaltigkeit achten und zum Klimaschutz beitragen. Die Kommunen haben ihrerseits schon unterschiedliche Konzepte und Initiative angestoßen. So hat der Trierer Oberbürgermeister Wolfram Leibe beispielsweise den Klimaschutz im Zuge der Umorganisation der Verwaltung zur Querschnittsaufgabe für alle fünf Dezernate mit höchster Priorität definiert und eine Koordinierungsstelle „Umwelt und Mobilität” geschaffen. Außerdem wird die Verwaltung alle Ratsvorlagen ab 2022 mit den klimatischen Auswirkungen der jeweiligen Beschlüsse ergänzen.

Vorheriger ArtikelDreyer: Zutritt für Ungeimpfte weiter begrenzen, Impf- und Testangebote weiter ausbauen
Nächster ArtikelUmarmungen und Selfies: Saar-Astronaut Maurer als 4. Deutscher in der ISS

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.