Neue Chefin: Wingertszahn an Spitze des DGB Rheinland-Pfalz/Saarland gewählt

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Susanne Wingertszahn freut sich. Foto: Uwe Anspach/dpa/Archivbild

FRANKENTHAL. Susanne Wingertszahn ist neue Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes in Rheinland-Pfalz und im Saarland.

Die 46-Jährige wurde am Samstag bei der Bezirkskonferenz in Frankenthal zur Nachfolgerin von Dietmar Muscheid gewählt, der aus Altersgründen nicht noch einmal angetreten war, wie der DGB mitteilte. Wingertszahn, die aus dem Saarland stammt und in Mainz wohnt, ist seit 2013 DGB-Bezirksgeschäftsführerin. Zur Stellvertreterin wurde Bettina Altesleben gewählt. Damit ist der DGB Rheinland-Pfalz/Saarland der zweite Landesverband nach Nordrhein-Westfalen, der von zwei Frauen an der Spitze geführt wird.

Wingertszahn, die von 97,6 Prozent der Delegierten gewählt wurde, sagte: «Gute Arbeitsplätze sind für mich sicher, tarifgebunden und mitbestimmt.» Gute Lebensbedingungen seien langfristig nur mit ökologischen und gleichzeitig sozial ausgewogenen Ideen erreichbar. «Die Politik ist auch in Rheinland-Pfalz und dem Saarland gefordert, den dafür notwendigen Rahmen zu setzen.»

Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) und Arbeitsminister Alexander Schweitzer (SPD) gratulierten Wingertszahn und ihrer Stellvertreterin. Sie freue sich «sehr auf die weiterhin gemeinsame, enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem DGB», sagte Dreyer.

Als wichtige Schwerpunkte ihrer künftigen Arbeit hatte Wingertszahn vor der Konferenz in einem dpa-Interview die soziale Abfederung des technologischen Wandels, die Weiterqualifizierung von Beschäftigten in gefährdeten Jobs und das Thema Ausbildung genannt. Der DGB hat in beiden Bundesländern nach eigenen Angaben rund 400 000 Mitglieder.

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