Eifel: Schleusungsverdacht bei Kontrolle – Belgier hatte Flüchtlinge an Bord

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Foto: Ralf Hirschberger/dpa

PRÜM. Ein belgischer Staatsangehöriger wurde am Samstagabend von der Bundespolizei Trier wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern vorläufig festgenommen.

Ersten Erkenntnissen zufolge hat der Mann in seinem Kleinbus fünf aus Asien, bzw. Nordafrika stammende Personen an einer Tankstelle in Belgien aufgenommen und sie dann nach Deutschland gebracht. Bei der Kontrolle auf der BAB 60, AS Prüm, konnten die Geschleusten keine Ausweisdokumente, welche zur Einreise nach Deutschland berechtigen, vorzeigen.

Vier der Insassen äußerten noch vor Ort ein Schutzersuchen. Sie wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen der Erstaufnahmeeinrichtung in Trier zugeführt. Der aus Bangladesch stammende französische Asylbewerber reiste nach
Abschluss der polizeilichen Maßnahmen nach Frankreich zurück.

Zur Beweissicherung wurden die drei Mobiltelefone des Fahrers, zwecks Auswertung, beschlagnahmt. Weitere Ermittlungen dauern an. Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz wurden sowohl gegen den Fahrer als auch
gegen die Insassen eingeleitet.

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