Anne Spiegel: Klimaneutralität durch wissenschaftlich fundierte CO2-Budgets

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Der Schornstein eines Heizkraftwerks. Foto: Jens Kalaene/dpa

MAINZ. Das Klimaschutzministerium in Mainz will mit einer wissenschaftlichen Studie die Emissionen von Treibhausgasen untersuchen. Dann könnten für die einzelnen Sektoren in Rheinland-Pfalz verbindliche Ziele festgelegt werden, kündigte Klimaschutzministerin Anne Spiegel (Grüne) am Samstag an. «Wissenschaftlich basierte Treibhausgasbudgets» sollten als zentrales Steuerungselement auf dem Weg zur Klimaneutralität bis spätestens 2040 dienen.

«Dies wird uns nur gelingen, wenn wir für alle Sektoren wie Energiewirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft oder Gebäude die jährlich maximale Emissionsgrenze festlegen und spezifische Maßnahmen entwickeln.» Mit Blick auf die am Sonntag beginnende Weltklimakonferenz in Glasgow fügte Spiegel hinzu: «Die Uhr tickt und wir haben mit der verheerenden Hochwasserkatastrophe im Juli schmerzlich erfahren, welche furchtbaren Auswirkungen der Klimawandel auch vor unserer Haustüre haben kann.» Daher müsse die internationale Gemeinschaft diese Konferenz nutzen und «alle Kräfte bündeln, um unsere Lebensgrundlage gemeinsam zu sichern». Dabei stehe die Bundesregierung in einer besonderen Pflicht, Ziele zu definieren und Fahrpläne zur Klimaneutralität zu entwickeln. (dpa)

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