Neues Foto – Eichhörnchenbrücke in Mariahof erfreut sich großer Beliebtheit

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Mit geneigtem Kopf sitzt der Eichelhäher auf der Eichhörnchenbrücke und schaut mitten in die Linse der Wildkamera. Foto: StadGrün Trier

TRIER. Auf der Eichhörnchenbrücke, die Ende September auf der vielbefahrenen Oswald-von-Nell-Breuning-Allee eingerichtet wurde, ist mächtig was los: Eine Wildkamera schießt regelmäßig Fotos von den Tierchen, wenn sie über das acht Zentimeter breite Tau flitzen. Allerdings sind sie etwas kamerascheu: Meist sind nur der buschige Schwanz oder die Öhrchen zu sehen, ein Selfie gibt es nicht. „Noch nicht“, betont Valentin Benzkirch vom Amt StadtRaum Trier, der mit seinen Kollegen die Brücke installiert hat. Er ist sich sicher, dass es bald auch ein Foto eines Eichhörnchens gibt, das direkt in die Kamera blickt. In jedem Fall ist er froh, dass die Brücke so gut angenommen wird: „Die Anwohnerin, die die Idee für die Eichhörnchenbrücke hatte, berichtet uns, dass viel weniger Tiere auf der Straße totgefahren werden. Die allermeisten nutzen die Brücke. Das merken wir auch daran, dass die Futterstation an der Brücke regelmäßig geplündert ist.“

Wie Benzkirch berichtet, ist die nächste Überquerungsmöglichkeit bereits in Planung: In Trier-Süd können die Eichhörnchen demnächst die Straße „An der Härenwies“ gefahrlos überqueren, um in die Kleingartenanlage Trier-Süd zu gelangen. Mitarbeitende von StadtRaum Trier hätten in dieser Straße bei Arbeitseinsätzen viele Tiere gesehen, da sie dort viele Haselnüsse, Eicheln und Bucheckern sammeln können.

Dieses Bild veröffentlichte die Stadt Trier am Mittwoch, 27. Oktober:

Hunter Camera

Wie Benzkirch weiß, sehen die Eichhörnchen nicht nur possierlich aus – sie übernehmen auch eine wichtige Helferfunktion für die Abteilung StadtGrün: „Die Eichhörnchen legen für den Winter ja Vorräte an und verbuddeln dafür Nüsse. Sie finden aber nicht alle ihre Verstecke wieder und aus den vergessenen Schalenfrüchten wachsen dann häufig Buchen oder Haselnusssträucher. Sie sind für uns also sehr wichtige Helferlein.“

(Quelle: Stadt Trier)

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