Nach weiterem Todesopfer – Dreyer spricht Familie von Amokfahrt-Todesopfer Beileid aus

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Kerzenmeer nach der Amokfahrt vor der Porta Nigra in Trier
Ein Meer von Kerzen vor der Porta Nigra in Trier nach der Amokfahrt mit fünf Toten am Vortag. Foto: Harald Tittel/dpa

TRIER. Nach dem Tod eines weiteren Opfers der Amokfahrt in Trier, lokalo.de berichtete exklusiv, hat sich die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) am Montag an die betroffenen Angehörigen gewandt. «Auch von mir noch mal mein herzliches Beileid an die Familie, die diesen Verlust zu verkraften hat», sagte sie vor einer Pressekonferenz in Trier. Zuvor hatte der Trierer Oberbürgermeister Wolfram Leibe (SPD) sein Mitgefühl ausgedrückt.

Am Freitag war ein 77-Jähriger, der bei der Amokfahrt am 1. Dezember 2020 schwer verletzt worden war, nach einem gesundheitlichen Rückfall im Krankenhaus gestorben. «Damit haben wir jetzt sechs Tote im Zusammenhang mit dieser Amokfahrt», sagte Leibe am Montag.

Der 77-Jährige habe fast ein Jahr lang um sein Leben gekämpft und sei erst kürzlich aus der Reha entlassen worden. Sein größter Wunsch sei es gewesen, seine Frau (73), die bei der Amokfahrt getötet worden war, zu beerdigen. Kurz danach sei er wieder in die Klinik eingeliefert worden. Dort habe er sich nicht mehr erholt.

Bei der Amokfahrt waren zunächst fünf Menschen getötet worden. Zudem gab es viele Verletzte. Ein Mann war mit seinem Geländewagen durch die Fußgängerzone gerast und hatte gezielt Menschen angefahren. Als mutmaßlicher Täter steht seit dem 19. August 2021 ein Deutscher (52) vor dem Landgericht Trier. Die Staatsanwaltschaft warf ihm vorerst fünffachen Mord und versuchten Mord in 18 weiteren Fällen vor.

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