Über Notruf gedroht sich zu erschiessen – Großeinsatz endet mit Schuss aus Dienstwaffe!

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Foto: Maris Becker/dpa/Symbolbild

SAARWELLINGEN. Bei einem Großeinsatz der Polizei in der Nacht auf Sonntag im saarländischen Saarwellingen ist einem Mann mit einer Dienstwaffe ins Bein geschossen worden. «Er wird derzeit operiert, sein Zustand ist stabil», teilte das Landespolizeipräsidium am Sonntagmorgen mit.

Der 45-Jährige habe um 1.30 Uhr über den Notruf gedroht, sich zu erschießen. Hintergrund sei Streit mit seiner Frau. Deswegen war es nach den Angaben schon am Samstag zu einem Polizeieinsatz gekommen, bei dem der Mann zum Schutz der Ehefrau der gemeinsamen Wohnung verwiesen wurde.

In der Nacht auf Sonntag versuchten Beamte laut Polizei vier Stunden lang, mit dem Mann zu sprechen, der mehrmals aus einem Auto aus und wieder einstieg. «Dabei sichteten die Einsatzkräfte eine Langwaffe, mit der der Mann kurze Zeit später einmal in die Luft schoss», hieß es weiter. Nachdem der 45-Jährige das Gewehr mehrmals gegen sich selbst gerichtet habe, sei es gegen 7.10 Uhr zu einem Zugriff von Spezialeinheiten und ihrem Schuss in das Bein des Mannes gekommen.

Nun werde geprüft, ob der nicht lebensgefährlich verletzte 45-Jährige in eine psychiatrische Klinik komme. Laut einer Polizeisprecherin war der nächtliche Einsatz trotz der großen Zahl von Beamten ruhig und wohl ohne Schaulustige abgelaufen.

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