Nadelgewächse schleudern: WM im Weihnachtsbaumwerfen findet wieder statt

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Die Weltmeisterschaft im Weihnachtsbaumwurf in Weidenthal. Foto: Oliver Dietze/dpa-Archiv

WEIDENTHAL/PFALZ. Die «Weltmeisterschaft» im Weihnachtsbaumwerfen im pfälzischen Weidenthal soll nach dem coronabedingten Ausfall in diesem Jahr nun 2022 wieder stattfinden.

Das sogenannte Knutfest sei für den 9. Januar geplant, teilte Sprecherin Silke Blum vom Veranstalter FC Wacker 1920 Weidenthal mit. Die an dem Termin geltenden Pandemie-Bestimmungen müssten bei der Veranstaltung berücksichtigt werden, betonte sie. Das diesjährige Fest hatte der Verein wegen der Pandemie schweren Herzens abgesagt.

Obwohl das Nadelgewächs längst auch anderswo in Deutschland über Plätze gepfeffert wird, gilt das Turnier in Weidenthal als Klassiker.

Hier messen sich die Kontrahenten in drei Kategorien: Die Teilnehmer müssen eine etwa 1,50 Meter große Fichte wie einen Speer werfen, wie einen Hammer in der Leichtathletik schleudern und über eine Hochsprung-Latte bugsieren. Die Höhe bestimmen sie selbst. Die Werte werden addiert – wer auf den größten Gesamtwert kommt, gewinnt.

2020 hatte der örtliche Fußballclub den Wettstreit zum 14. Mal ausgetragen – angemeldet waren 92 Männer, 40 Frauen und 35 Kinder. Hunderte Zuschauer kommen alljährlich in den Ort mit rund 2000 Einwohnern im Kreis Bad Dürkheim um zu sehen, wie Männer und Frauen trotz Kälte und Feuchtigkeit Fichten über den Sportplatz schleudern.

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